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Red Faction - Guerrilla: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Gewusst wie!

Um weitere Störungen von Fusstruppen zu verhindern, haut ihr die Treppe, die nach unten führt, mit zwei gezielten Schlägen kaputt. Sie bricht in sich zusammen. Ihr lauft nach ganz oben, wollt irgendwie aufs Dach gelangen. Ein Sprung durchs Fenster und die zeitnahe Aktivierung des Jetpacks ermöglichen das Vorhaben. Nun ist erst mal das Nachbargebäude dran. Weil ihr vorher die Munitionskapazität eures Raketenwerfers aufgestockt habt, stehen euch nun 18 Raketen zur Verfügung. Mit rund der Hälfte deckt ihr nun das obere Stockwerk samt Dach ein. Trümmer fliegen durch die Gegend und alsbald kracht das halbe Gebäude unter dem Gewicht der Trümmerteile zusammen. Ein spektakuläres Schauspiel, bei dem sogar einige in den Büros befindliche EDF-Soldaten draufgehen. Auf der Minikarte seht ihr, dass das nunmehr einer Ruine gleichende Gebäude nur noch 10 Prozent Stabilität aufweist, Tendenz langsam fallend.

Während das Nachbarbüro also bald dem Erdboden gleichgemacht ist, könnt ihr schon mal eure Flucht vorbereiten. Über ein Dutzend Haftminen habt ihr noch im Gepäck, die sich per Fernzünder auslösen lassen. Jede Aussenwand wird mit zwei oder drei Stück der Dinger versehen, das gibt ein Feuerwerk. Ihr wollt euren teuflischen Plan gerade zu Ende bringen, da ertönt ein gewaltiger Schuss, woraufhin ein grosser Teil des Bodens wegbricht. Die EDF hat sich Panzer und Kampfflugzeuge als Unterstützung herbeibestellt. Jetzt sitzt ihr tief in den Fäkalien, Leute. Eine Flucht nach vorn wäre garantiert tödlich - und ein Verschanzen ist aussichtslos, da die Panzer über kurz oder lang wohl euren Job erledigen dürften. Ihr müsst also schnellstens aufs Gebäudedach und von dort aus die Flucht über die hohe Gebirgskette auf der Rückseite probieren.

Das wird eng!

Auf dem Dach holt ihr noch schnell zwei der Kampfflieger mi hitzesuchenden Raketen vom Himmel. Die grossen Fluggeräte fallen brennend vom Himmel, eines davon nützlicherweise in einen Pulk Fusstruppen hinein. Doch die Panzer lassen sich davon nicht beirren, feuern munter weiter auf euch. Ihr knallt wieder ins obere Stockwerk und noch bevor ihr reagieren könnt, stürzt das Gebäude komplett ein. Ihr versucht noch, im Flug aus der Misere herauszukommen, werdet aber von den Betonbrocken zermalmt. Game over!

Keine Sorge, die beiden zerstörten Gebäude bekommt ihr trotzdem als Erfolg gutgeschrieben. Allerdings werdet ihr beim Bildschirmtod auf zweierlei Arten bestraft. Einerseits wäre da der Moralverlust auf Seiten der Bevölkerung - ist der Wert zu gering, dürft ihr in euren Einsätzen nur noch wenig Unterstützung von Zivilisten erwarten. Dann überlassen die Leute euch nur ungern ihre Fahrzeuge und die Red Faction leidet spürbar an mangelnden Nachwuchskräften. Ein hohes Ansehen hingegen garantiert euch in brenzligen Einsätzen fleissige Mithilfe von Rebellen, die sich in ein Gefecht einmischen und euch die EDF damit so gut wie möglich vom Hals hält.

Die andere unschöne Seite am Sterben sind die sehr langen Ladepausen, die euch jedes Mal erwarten. 50 Sekunden Wartezeit ist keine Seltenheit. Vor allem anfangs, wenn ihr euch mit der doch recht fummeligen und ungenauen Schusswaffenbedienung noch nicht richtig angefreundet habt, kann es des Öfteren zum virtuellen Ableben kommen. Hier geben wir euch schon mal den Tipp, unbedingt die Deckungsfunktionen zu nutzen und euch so wenig wie möglich auf den Präsentierteller zu begeben. Red Faction Guerrilla ist immerhin kein Ego-Shooter mehr, sondern wird ausschliesslich aus einer Third-Person-Perspektive gespielt. Aus der Deckung heraus und mit häufigen Stellungswechseln ist die Steuerung aber gut zu handhaben.

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Daniel Boll am 24 Sep 2009 @ 18:29
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