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STALKER - Shadow of Chernobyl: Review

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Vor rund fünfeinhalb Jahren kündigte GSC Gameworld ein auf dem Papier unglaublich ehrgeiziges Shooter-Projekt namens S.T.A.L.K.E.R. an. Unzählige Verschiebungen, Featurekürzungen und eine Namensänderung später ist der Titel jetzt endlich im Handel erschienen. Ob die rund um dem bekannten Tschernobyl-Reaktor angesiedelte, verstrahlte Spielwelt begeistern kann?

Was ist ein Stalker?

Vergesst Wikipedia, denn mit der allgemein bekannten Person, die anderen Mitmenschen auflauert und sie terrorisiert, hat unser Spielheld nur wenig gemein. Die Stalker in S.T.A.L.K.E.R., verzeiht das kleine Wortspiel, sind vielmehr Hobby-Archäologen im kommerziellen Sinne. Sie suchen in der verstrahlten Zone um Tschernobyl Artefakte, die in so genannten Anomalien entstehen. Das sind unnatürliche, starke und gefährliche Energievorkommen. Die Artefakte selbst sind oft verstrahlt, bieten im Gegenzug aber diverse Vorteile. Sie können die Ausdauer und Lebensenergie erhöhen und Schutzeigenschaften verbessern.

Ihr schlüpft in die Rolle eines solchen Artefakt-Jägers, allerdings eines solchen, der eine besondere Geschichte vorzuweisen hat. An einen Namen kann er sich nicht erinnern und das einzige Dokument, das er bei sich hat, deutet auf einen Mordauftrag hin. Ein Typ namens Strelok, seines Zeichens ebenfalls ein Stalker - und ein verdammt guter dazu - soll eliminiert werden. Warum? Das gilt es herauszufinden. Von dem Händler, der euch halb tot von einem verunglückten Leichentransporter geborgen hat, werdet ihr Gezeichneter getauft. Von ihm erhaltet ihr auch eure ersten Aufträge, die in einem übersichtlichen, aber teils störrischen Questlog aufgelistet werden.

Störrisches Questlog? Auf jeden Fall. Zunächst einmal wird nirgends deutlich, von wem ihr eine Aufgabe erhalten habt. Ihr könnt sie so zwar noch lösen, wisst jedoch im Zweifelsfall nicht mehr, wo ihr die Belohnung dafür kassieren könnt. Das sinnvolle Feature, einen Quest-Zielpunkt auf der Karte markieren zu lassen, funktioniert nämlich nicht immer. Schlimm vor allem bei Einträgen, die als erledigt angesehen werden, obwohl das nicht der Wahrheit entspricht. Verwirrung macht sich breit.

Gnadenlos, unerbittlich, trostlos

Die obigen drei Adjektive beschreiben ziemlich gut, was euch erwartet, wenn ihr erstmals auf Tuchfühlung mit der riesigen Spielwelt geht. Von Beginn an wird euch nichts geschenkt. Euch erwartet ein Sprung ins eiskalte Wasser. Schon fast erschwerend kommt hinzu, dass ihr prinzipiell machen könnt, was ihr wollt. Doch Vorsicht, knallt ihr etwa einen Posten nieder, der den Zugang in ein anderes Gebiet bewacht, verscherzt ihr es euch womöglich mit einer gewissen Fraktion. So schwach ausgerüstet wie zu Beginn ist es aber eh wenig empfehlenswert, sich gleich zu tief in die Zone hineinzuwagen. Also macht ihr euch vorzugsweise erstmal an die Erkundung der näheren Umgebung, um die ersten Aufgaben zu lösen.

STALKER - Shadow of Chernobyl
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Daniel Boll

STALKER---Shadow-of-Chernobyl


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Daniel Boll am 23 Mrz 2007 @ 14:15
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