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Splinter Cell - Conviction: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Angriff ist die beste Verteidigung

Zurück zur Hauptgeschichte. Die Areale im Einzelspielermodus sind gross, sehr schön gestaltet und äusserst abwechslungsreich. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr überwiegend in dunklen Lagerhallen oder Geheimverstecken rumschleichen musstet. In Conviction landet ihr auch auf öffentlichen Plätzen. Da wäre zum Einen das Gelände, auf dem ein wichtiges Regierungsmitglied eine Rede gehalten hat. Mit dabei sind lauter Übertragungswagen der Presse und grosse Partyzelte für die Besucher. Ihr könnt euch dabei frei in der Menge bewegen, um zunächst zwei Personen bei einem dubiosen Gespräch zu belauschen. Schnell wird aus der ruhigen Mission ein hektischer Wettlauf durch die Menschenmassen, wenn der zu verhörende Gegner die Beine in die Hand nimmt und versucht abzuhauen. Schon wird aus dem Spaziergang durch die Zelte eine Hetzjagd mit kurzen Schiessereien. Selbstverständlich dürfen Polizisten von euch nicht verletzt werden. Auch eine lebendige Kirmes mit vielen bunten Lichtern und Karussells ist im Spiel enthalten. Die Szenerie könnte glatt aus einem Hollywoodfilm stammen, so real sind die Levels gehalten.

Geleitet werdet ihr während der Missionen von Leuchthinweisen direkt in der Umgebung. Schnöde Texteinblendungen irgendwo am Rande des Bildschirms gibt es dafür nicht mehr. Stattdessen findet ihr die nächste Aufgabe an Wänden, Decken oder Deckungen projiziert. Das sieht sehr stylisch aus, könnte extreme Realismusfanatiker jedoch auch stören oder abschrecken. Noch abschreckender dürfte für Fans der Reihe jedoch eine ganz besondere Mission im Spiel sein. Diese erzählt einen Teil der Hintergrundgeschichte unseres Helden und ist spielerisch vollkommen losgelöst von bisherigen Splinter Cell-Teilen: ein actionreiches Level mitten im Irak. Hier müsst ihr fast wie bei Modern Warfare durch die Wüste ballern. So richtig möchte diese Szene nicht ins Spiel passen. Spieler, die sich über mehr Action im Spiel freuen, dürften diesen Abschnitt jedoch willkommen aufnehmen.

Besonders hilfreich bei all der Action ist das neue Deckungssystem, welches einige Spieler in ähnlicher Form schon von Rainbow Six: Vegas kennen werden. Per Druck auf die Taste LT lehnt sich Sam an Gegenständen an und kann sich in deren Deckung weiterbewegen. Sollte das hilfreiche Hindernis nicht weit genug gehen, könnt ihr entweder LT loslassen und normal weitergehen oder ihr visiert eine neue Deckung an. Auf dem Bildschirm erscheinen dann drei weisse Pfeile. Mithilfe der A-Taste hechtet Fisher zum anvisierten Ziel und kann so nur schwer von Gegnern erfasst werden. Schade ist allerdings, dass ihr mit dieser Methode nur Ecken eines Hindernisses anvisieren könnt. Wollt ihr beispielsweise genau in die Mitte des Gegenstandes wechseln, so geht dies nicht automatisch. Ein möglicher Wechsel zu jeder beliebigen Position wäre besser gewesen. Abgesehen davon funktioniert das neue Deckungssystem jedoch hervorragend.

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Benjamin Boerner am 02 Jun 2010 @ 06:57
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