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Splinter Cell - Conviction: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Solltet ihr doch einmal entdeckt werden, zeigt ein weisser Halbkreis mit einem Pfeil die Richtung zum Gegner. So könnt ihr euch schnell orientieren und die Deckung passend wechseln. In solchen Situationen kommt die nächste Neuerung zum Einsatz: eure letzte bekannte Position. Während Gegner früher generell das Areal abgesucht haben, konzentrieren sie sich nun auf eure letzte bekannte Position. Diese wird auf dem Schirm mit einer durchsichtigen Kopie des Protagonisten angezeigt. Solange ihr nicht erneut entdeckt werdet, überprüfen die Schergen dann besonders diese Stelle. Dass sich dadurch gut Fallen stellen lassen, sollte selbsterklärend sein. Hinterhalte, Sprengfallen und eine Flucht lassen sich dadurch besonders gut handhaben. Hier gibt es definitiv nichts zum Meckern, das System funktioniert einwandfrei.

Blöd ist jedoch, dass ihr diesmal weniger Möglichkeiten habt, um unentdeckt zu bleiben. In einem Level dürft ihr anfangs absolut nicht auffallen, sonst ist die Mission sofort beendet. Dumm nur, dass haufenweise Sicherheitskameras und Wachen das Gelände überwachen. Nun könnte man natürlich die Wachen einfach ausschalten und die Kameras umgehen, doch Sam scheint schwächlich geworden zu sein. Beseitigte Gegner können nicht mehr in eine dunkle Ecke gezogen und versteckt werden, sondern bleiben dort liegen, wo sie gestorben sind. Für einen starken Top-Ex-Agenten ganz schön schwach.

Hilfsmittel schaden nie

Technischer Schnickschnack ist für einen Agenten natürlich immer erwünscht. Da Sam jedoch offiziell nicht mehr zum Team gehört, hat sich auch an den Spielereien einiges getan. Das Nachtsichtgerät wird Veteranen dabei am meisten fehlen. Bis zum letzten Drittel könnt ihr euch nur auf eure eigenen Augen verlassen. Der Schatten sollte daher dringend auch diesmal euer grösster Freund sein. Sobald es dunkel genug ist und ihr praktisch unsichtbar seid, wechselt das Bild in einen Schwarzweissmodus, was nicht nur optisch einiges hermacht. Der Kontrast wird dabei leicht erhöht, was den Effekt der an Dunkelheit gewöhnten Augen simulieren soll. Kurz gesagt: Ihr seid zwar versteckt und seht monochrom, doch Gegner werden dadurch einen Deut besser sichtbar.

Für besonders brenzlige Situationen hat Ubisoft das "Markieren und Ausschalten" entwickelt. Dafür müsst ihr jedoch erst einen Gegner im Nahkampf ausgeschaltet haben. Ist das erledigt, liegt es an eurer Waffe, wie viele Schurken ihr markieren könnt. Maximal sind fünf solcher Ziele möglich. Dazu müsst ihr das Fadenkreuz über einen Schurken bringen und RB drücken. Sind alle Ziele markiert, wird einfach die Y-Taste gedrückt, wodurch Sam alle Gegner blitzschnell selber ausschaltet. Danach muss erst wieder ein Nahkampfangriff glücken, um erneut zu diesem Hilfsmittel greifen zu können. Die Anzahl dieser Angriffe lässt sich für jede Waffe übrigens aufrüsten. Alle Schiesseisen im Spiel haben drei Aufrüstmöglichkeiten, welche beispielsweise die Schusskraft, Reichweite oder eben die Anzahl dieses Spezialmanövers verbessern.

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Benjamin Boerner am 02 Jun 2010 @ 06:57
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