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Borderlands: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Das Ödland im Comicanstrich

Borderlands' Optik hatte einen erstaunliche Stilwechsel in der Entwicklungszeit. Vor zwei Jahren wurde uns noch ein eher wüstes Borderlands präsentiert. Pandora ist definitiv ein Wüstenplanet mit wenig Vegetation. Der eher realistische Grafistil war durchaus passend. Auf der diesjährigen gamescom in Köln überraschten uns die Entwickler mit einem komplett neuen Comicstil. Und der sieht im fertigen Spiel spitze aus. Die wüsten Landschaften mit ihren seltenen bunten Stellen sind komplett im comichaften Cel-Shading-Look gehalten, genauso wie die Monster und Figuren. Abgesehen vom Comicstyle erinnert Pandora manchmal an das Ödland in Fallout 3. Ein wüster Planet, aber mit vielen Entdeckungsmöglichkeiten.

Bei den Entdeckungen behilflich ist auch ein Fahrzeug, mit dem man die Weiten von Pandora bereist. Die Steuerung ist allerdings seltsam. Mit dem linken Stick bestimmt man Geschwindigkeit und mit dem rechten werden Kamera und Fahrtrichtung gleichzeitig gesteuert. Sehr ungewohnt, aber man wird sich nach einigen Stunden dran gewöhnt haben. Was auch negativ an der Reise durch Pandora auffällt, ist das Fehlen einer Minikarte oder der Möglichkeit, Navigationspunkte auf der Karte zu setzen. So muss man immer wieder per langem Druck auf die Back-Taste (Select bei PS3) auf die grosse Karte wechseln und schauen, wie man genau zu fahren hat. Dies nervt besonders, weil man dann stehenbleibt und angegriffen werden kann. Vielleicht spendiert Gearbox ja noch einen Patch dafür?

Die Klangkulisse ist wie die Grafik auch sehr gut gelungen. Dezente Hintergrundmusik wird einen ständig begleiten, und je nach Geschehen auf dem Bildschirm ändert diese sich entsprechend. Die Sprachausgabe ist sehr gut geworden, sogar in der deutschen Übersetzung, die neben der englischen Tonspur auf der DVD vorhanden ist. Das irre Kichern des Berserkers und das Gefasel der kleinen lustigen Roboterhelfer sind hier Highlights.Bei der deutschen Version hat es allerdings nicht so mit der Lippensynchronisation hingehauen. Das bleibt aber das einzige Manko. Zur deutschen Version von Borderlands sei noch erwähnt, dass hier einige Bluteffekte fehlen. Genauso wurden auch die Ragdoll-Effekte entfernt, um einen roten USK-Aufkleber zu bekommen. Diese Kürzungen wirken sich aber in keiner Weise auf die gute Qualität von Borderlands aus.

Gruppenzwang

Noch ein Manko, das das Spiel hat, ist, dass es im Solomodus etwas zäh zugeht. Der Fokus des Spiels ist eher der Koopmodus. Per Splitscreen kann man zu zweit loslegen und online zu viert. Und im Koop ist es auch, wo Borderlands so richtig zündet. Zu viert Pandora unsicher machen, macht auch so richtig Spass. Denn je mehr Spieler dabei sind, desto mehr Gegner wird man zu Gesicht bekommen und dementsprechend mehr Beute finden. Mehr Beute ist in Borderlands gleichbedeutend mit mehr Spass. Eine einfache Rechnung. Wenn es mal Streit unter den Gefährten geben sollte, gibt es Abhilfen: Durch einen Nahkampfangriff auf einen Mitstreiter kann man diesen jederzeit zum Zweikampf herausfordern. Der Herausgeforderte kann mit einem Nahkampfangriff seinerseits nun akzeptieren. Nun wird bis zum Tod gekämpft. Dann sollte sich ein Streit geklärt haben. Eine spassige Einlage für zwischendurch, genauso wie die Arenenkämpfe. Arenen findet man in verschiedenen Teile Pandoras. Wenn man diese betritt, kann man online ein klassisches Deathmatch austragen.

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Stefan Vogel am 13 Nov 2009 @ 00:00
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