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Tom Clancy's H.A.W.X.: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Nahezu jede Story-Mission stellt euch vor eine mehr oder weniger grosse Welle von Angreifern aller Art, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Eure Aufgabe: Abschiessen, um jeden Preis. Alle Schaltjahre gibt es mal eine überraschende Storywendung oder dynamische Einsatzziele, generell spielen sich die meisten Ausflüge in die Luft aber sehr gleich. Genauso fliegen sich übrigens auch die rund 50 verschiedenen Jets und Flieger, mit denen ihr in die Luft steigt. Dabei ist vom eher antiquierten Bomber bis zum High-Tech-Kampfjet jedes aktuellere Kampfgeschoss vertreten. Dumm nur, dass ihr davon nichts merkt, da es keine nennenswerten Unterschiede im Handling gibt.

Auch das Geschwindigkeitsgefühl lässt zu wünschen übrig. Als wir erstmals in die Luft stiegen, haben wir uns am überraschenden Geräusch des Schallmauerbruchs regelrecht erschrocken. Warum? Nun, rein optisch ist unser Jet nicht schneller geworden. Auch der Strömungsabriss bei zu langsamer Geschwindigkeit kommt stets überraschend, da man die Geschwindigkeit im Spiel nicht erkennt. Merkwürdig ist übrigens auch, dass wir trotz Schallgeschwindigkeit eine gute Minute brauchen, um Städte wie Rio De Janeiro komplett zu überfliegen. Wir haben zwar keinen Jetpiloten in der Redaktion, aber wirklich sein kann das nicht, oder?

Moderne Rauten-Planung

Da es sich bei H.A.W.X. um eine moderne Kampfflug-Simulation, pardon, um ein modernes Kampfflug-Spiel handelt, fliegen die Raketen eurer Jets ziemlich weit. Dogfights, bei denen ihr einem Gegner buchstäblich am Heck klebt, um ihn abschiessen zu können, gibt es enorm selten. Generell treten eure Gegner nur als gelbe Rauten auf dem Bildschirm auf. Um die Flugzeuge in einer Entfernung von drei Kilometern selbst zu erkennen, sind sie einfach zu klein und krümelig. Das gleiche gilt für die Explosionen.

Freilich motiviert so ein Abschuss eines gegnerischen Abfangjägers. Da die Entfernungen und Grössenverhältnisse im Luftkampf von H.A.W.X. einfach zu gigantisch sind, seht ihr meistens nicht mehr als ein kleines Feuerbällchen in weiter Ferne, das euch einen erfolgreichen Abschuss bestätigt. Immerhin sehen die Flugzeuge selbst ganz ordentlich aus und auch die Städte und Landschaften, die ihr überfliegt, machen dank hochauflösender Satelliten-Fotos und zahlreicher 3D-Gebäude einen ordentlichen Eindruck. Zumindest, solange ihr nicht tiefer als 1000 Meter fliegt. Dann nämlich werden die 3D-Gebäude recht detailarm und die Bodentexturen lassen bei geringer Entfernung ebenfalls erkennen, dass sie eben doch nur Satelliten-Bilder sind.

Gesteuert wird H.A.W.X. auf dem PC entweder mit einem ordentlichen Gamepad, was wohl am besten funktioniert, oder mit einer Kombination aus Tastatur und Maus, was nach etwas Übung ebenfalls recht flott von der Hand geht. Generell ist das Handling enorm simpel. Die Jets liegen viel zu sicher in der Luft, Abstürze oder ein Ausbrechen der Maschine sind nahezu unmöglich, es sei denn, ihr provoziert derartige Situationen. Die Soundkulisse im Spiel ist trotz zahlreicher Funksprüche und eines treibenden Soundtracks eher schwach. Das liegt primär an den Geräuschen im Gefecht, die einfach zu dünn klingen, um richtig Atmosphäre aufkommen zu lassen. Auch die deutschen Sprecher überzeugen nur mässig.

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Tobias Kuehnlein am 01 Apr 2009 @ 15:17
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