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Battlefield - Bad Company 2: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Mit insgesamt vier spielbaren Charakterklassen ist die Auswahl recht übersichtlich. Verstärkt wird dieser Eindruck, da zu Beginn Soldat, Aufklärer, Sanitäter und Pionier mit fast identischen gleichen Waffen ausgerüstet sind. Erst nach einigen Spielstunden habt ihr genügend Sachen freigeschaltet, so dass sich die einzelnen Kameraden deutlicher voneinander unterscheiden. So muss sich beispielsweise der Sanitäter erst mühsam sein Medikit und seinen Wiederbelebungsdefibrillator verdienen.

Weniger elegant gelöst ist das Squadmanagement. In Battlefield: Bad Company 2 können sich je vier Spieler zu einem Squad zusammenschliessen. Der Vorteil: Jedes einzelne Squad-Mitglied dient fortan als Spawn-Punkt, so dass sich, einmal hinter die feindlichen Linien geschlichen, schnell Keimzellen des eigenen Teams bilden. Hier wird das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht unbedingt erhöht, da die Front im Rush-Modus ein wenig untergraben wird, und so viele neue Wehrpflichtige plötzlich im Rücken der Feinde auftauchen.

Technik

Als wäre die Abrissorgie nicht alleine schon beeindruckend genug, haben die Macher auch noch einen verdammt guten Job bei der Optik geleistet. Die verschiedenen Spielplätze für die Kompanie wurden mit viel Sinn für Details erstellt, inklusive cooler Effekte. Darüber hinaus wurde dem Ganzen auch ein lebhafter Eindruck durch zahlreiche Objekte verliehen. Schaut man sich allerdings die Wände aus der Nähe an, so fallen doch die etwas grob geratenen Texturen auf. Aber wer will sich schon an solchen Kleinigkeiten aufhalten, wenn er sowieso die Wand einen Augenblick später in einen qualmenden Krater verwandelt? Auf dem PC konnte DICE den Hardware-Hunger der Beta-Version teilweise stillen. Neben deutlich höher aufgelösten Texturen, bietet Bad Company 2 auf dem PC durchweg Support für DirectX-10 und 11. Wer noch unter Windows XP spielt, ärgert sich allerdings möglicherweise über den fehlenden Support von Anti-Aliasing mit DX9, dafür läuft die Vollversion deutlich flüssiger und stabiler als die Version der Mutiplayer-Beta.

Wirklich hervorragende Arbeit kann den Soundexperten attestiert werden. Die krachenden Geschosseinschläge werden wuchtig und kraftvoll ins Geschehen eingebunden, die Kugeln pfeifen brutal an den Köpfen der Helden vorbei und in den Kampfpausen hört man sogar, aus welcher Richtung ein Insektenschwarm herannaht. Zusätzlich wurde auf professionelle Sprachaufnahmen Wert gelegt, die leider in der deutschen Version nicht ganz lippensynchron geraten sind. Dafür lässt sich alternativ Bad Company 2 auch mit sämtlichen original Synchronsprechern (unter anderem wird auch Japanisch gesprochen!) spielen. Besitzer einer Dolby-Surround-Anlage können sich glücklich schätzen und sollten die Boxen weit genug aufdrehen, bis die Nachbarn den nächstgelegenen Bunker aufgesucht haben.

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Alexander Boedeker am 12 Mrz 2010 @ 06:27
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