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Assassin's Creed 2: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Meisterdieb...

In den ersten acht Stunden legten wir nur ungern das Gamepad aus der Hand. Haupt- und Nebenaufträge werden nämlich neuerdings mit der mittelalterlichen Währung Florin entlohnt: Briefe in möglichst kurzer Zeit überbringen, untreue Ehemänner gegen ein Honorar verprügeln, waghalsige Wettrennen über die Dächer der Stadt absolvieren, Attentate verüben, in der Umgebung verteilte Truhen plündern, Taschendiebstähle begehen - die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig und bessern unser Konto auf. Doch Obacht: Böse Taten erregen die Aufmerksamkeit von Einwohnern und Wachen mehr denn je. Hauen wir einem nervigen Barden aufs Maul oder ziehen warnend unser Schwert, sucht er zwar entsetzt das Weite, sorgt jedoch für einen erhöhten Fahndungsstatus. Benehmen wir uns zu oft daneben, werden wir offiziell gesucht und beim kleinsten Ausrutscher verfolgt. Durch Bestechung von Herolden, die neben Hinrichtungen auch die neuesten Fahndungslisten verkünden, senken wir unseren Bekanntheitsgrad ab. Alternativ töten wir Amtspersonen oder reissen in Stadtvierteln verteilte Fahndungszettel ab. Sämtliche wichtigen Ziele und Objekte werden auf der detaillierten Stadt- und Minikarte angezeigt.

Es ist schon witzig, was sich Ubisoft hinsichtlich des Sprücherepertoires der Passanten und Wachen einfallen liess. Klettern wir an Aussenfassaden hoch, ernten wir Applaus, aber auch skeptische Kommentare wie "Sieht gefährlich aus!" oder "Kann der nicht einfach zu Fuss gehen wie andere Leute auch?". Rennen wir Passanten um, verfluchen sie uns lauthals und klagen, dass sie wegen uns ihre Bücher oder Obstvorräte fallen gelassen haben. Wachen drohen bei Kämpfen und Verfolgungsjagden mit der Amputation diverser Körperteile.

Mit unserem Geld beschaffen wir uns bei Händlern neue Rüstungsteile und Waffen, was unsere Verteidigungs- und Angriffswerte verbessert. Die familieneigene Villa bekommt neue Gemälde, Geschäfte und Bauwerke, was ihren Wert erhöht und künftig Profit für uns abwirft. Ausserdem können wir Kurtisanen, Söldner oder Diebe anheuern und denen diverse Befehle erteilen. Auf diese Weise lenken wir Wachposten und Verfolger ab oder erhalten in Kämpfen tatkräftige Unterstützung. Um in Gebäude zu gelangen, bewerfen wir Wachen mit Geldmünzen, was eine Traube habgieriger Passanten anlockt. Alternativ werfen wir Rauchbomben oder versuchen übers Dach zum Zielgebiet zu gelangen.

...und Profikiller

Selbstverständlich verfügen wir über ein reichhaltiges Repertoire an Tötungsmöglichkeiten. So hangeln wir uns an Dachtraufen entlang und reissen nichts ahnende Bogenschützen in die Tiefe. Neuerdings dürfen wir gar von Verstecken wie Heuhaufen oder Brunnen aus heimliche Attentate verüben. Hierbei versagt gerne die Wachposten-KI, ist es ihnen doch meist egal, wenn ein Kamerad plötzlich spurlos verschwunden ist. Davon abgesehen verhält sich die KI aber vorbildlich. Gefolgsleute müssen nicht im Auge behalten werden, folgen uns zuverlässig und ähnlich geschickt über Aussenfassaden und Dächer.

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Daniel Boll am 12 Mrz 2010 @ 00:01
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