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MX vs. ATV Reflex: Review

  Playstation 3 XBOX 360 


Ladezeitenüberbrückung

Bevor wir uns auf die unterschiedlichen Modi von MX vs. ATV Reflex stürzen, sei noch der Ladebildschirm erwähnt, den wir vor jedem Event zu Gesicht bekommen. Dort kommen nicht etwa langweilige Statistikeinblendungen oder Ähnliches, sondern man darf in einem kleinen Park mit ein paar Schanzen üben. Das Laden des Spiels geschieht im Hintergrund und man bekommt bei Beendigung dann die Option eingeblendet, das Spiel zu starten. Das begeistert und man wünschte sich so etwas für so manch anderes Spiel, bei dem man stupide auf die Ladefortschrittsanzeige glotzt. Andererseits haben die Entwickler so geschickt davon abgelenkt, dass das Spiel ab und an schon mal ganze 30 Sekunden bis zum Rennen lädt.

Motoshow

Zwar gibt es in MX vs. ATV Reflex einen als Karriere ausgeschriebenen Modus, der aber viel mehr eine Aneinanderreihung von Rennen ist. Beim Menüpunkt Arcade kann man alle Rennen einzeln anwählen. Die Karriere geht leider etwas unspektakulär vonstatten. Man muss lediglich unter die ersten Drei kommen, damit das nächste Event freigeschaltet wird. Bis auf die Siegesehrung am Ende eines Rennens bekommt man aber keine besonderen Glückwünsche, was das Ganze doch ein wenig zäh macht. Dafür bekommt der Spieler eine Vielfalt an Rennmodi. Angefangen natürlich bei normalen Rundenrennen gegen zwölf KI-Fahrer. Die Rennen werden auch teilweise mit allen Fahrzeugklassen gleichzeitig gefahren, so dass das Spiel fast ein wenig an die Motorstorm-Reihe erinnert, wo auch Buggys gleichzeitig mit Quads und Motorrädern durch die Landschaft brettern. Natürlich muss man auf dem Zweirad ordentlich aufpassen, dass man nicht einem Vierrad in die Quere kommt. Weitere Modi sind zum Beispiel Sektorenzeitenrennen, das Bergsteigen, wo man in einer gewissen Zeit möglichst weit einen steilen Abhang hoch muss, oder eben Trick-Challenges. Online wird natürlich auch gefahren, hier hat man die freie Auswahl aus allen Modi, die das Spiel zu bieten hat. Und online zu spielen ist fast noch cooler als in der Karriere, denn dann wird die meist etwas oft crashende KI durch menschliche Mitstreiter ersetzt, was wie so oft einfach interessanter ist.

Audiovisuelles

In punkto Grafik kann sich das Offroad-Spiel an sich sehen lassen. Die Landschaften sind üppig und sehr gut modelliert und mit vielen Details ausgestattet. Angefangen von dichten Wäldern und Bergen, kann man auch noch Schnee- und Wüstenlandschaften bewundern. Besonders in der Freien Fahrt ist es ein Genuss, durch die Landschaft zu knattern. Dabei geht das Geschehen flüssig und ohne Slowdowns vonstatten. Der Sound besteht natürlich aus dem eher unschönen Geknatter der Fahrzeuge, aber es wird durch einen treibenden Soundtrack unterlegt, der im Bereich Punk und Hardcore angesiedelt ist. Genau das Richtige für die wilden Rennen. Im Grafik- und Audiobereich ist also alles in Ordnung.

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Stefan Vogel am 11 Feb 2010 @ 14:30
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