GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Homefront: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Spannung durch Linearität

Spannend, wegen ihrer Inszenierung. Im Solopart merkt man dem Titel eindeutig an, dass es ein klarer Schuss vor den Bug der Call of Duty-Reihe sein soll. Ganz kommt das Spiel aber nicht an das grosse Vorbild heran, denn dafür fehlt noch zu oft der Pomp. Zu oft das finale Trara. Zudem steht einem herausragenden Erlebnis noch eine ziemlich doofe künstliche Intelligenz im Weg, die nur selten Deckung sucht und meist eher durch ihre zahlenmässige Überlegenheit, denn durch taktische Finesse den Spieler aufhalten kann. Auch bei Homefront gilt zudem, dass die Skripte die Gegnerhorden bestimmen. Wer einen bestimmten Punkt passiert hat, der braucht sich kaum noch umdrehen und auf Feinde warten. Tendenziell war es uns im Test sogar möglich, einige Abschnitte ohne einen einzigen abgegebenen Schuss zu meistern.

Wo die künstliche Doofheit - und so muss man sie schon fast nennen - für Abzüge sorgt, gewähren andere Features dem Spiel wieder einen Aufschwung. Als Beispiel diene hier der Goliath, der in vielen Missionen zur Verfügung steht. Das ist ein automatisch agierender Kampfpanzer auf sechs Rädern, der vom Spieler indirekt kontrolliert werden kann. Er erfasst seine Ziele zwar in der Regel selbst, doch die schweren Raketen bedürfen einer Zielanweisung vom Spieler. Das ist zwar eigentlich recht simpel, doch macht es ungemein Laune, all die feindlichen Fahrzeuge per Fernsteuerung in die Luft zu jagen.

Gelungen ist dabei auch die Abwechslung. Die Entwickler haben es geschafft, eine angenehme Mischung aus Story, Action und Schleicheinlagen mit immer wieder neuen Aufgaben zu erschaffen. Dazu trägt auch die stimmungsvolle Technik bei. Die zugrunde liegende Unreal Engine 3.0 merkt man dem Titel kaum noch an, so stark wurde sie verändert. Aber kommen wir bei der Technik kurz zurück zur Abwechslung: Die Schauplätze sind allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Und sie bieten allesamt unterschiedliche Settings. Es geht von den Vorstädten über Supermärkte bis hin zur Golden Gate Bridge in San Francisco. Wie gesagt: Varietät ist vorhanden. Mehr als genug. Nur was uns hier massiv gefehlt hat, das waren Grossstädte. Richtige Megabauten. Da haben die Macher viel Potential auf der Strecke liegen lassen. Gerade die USA bieten doch Megastädte, wie es sie sonst kaum auf der Welt gibt. Und der Spieler muss mit Vororten Vorlieb nehmen. Ärgerlich. Wenn auch nicht allzu tragisch.

Homefront
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

Homefront
Personal Computer

Homefront
Personal Computer

Homefront
Personal Computer

Homefront
Personal Computer

Michael Hoss am 13 Mrz 2011 @ 12:42
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen