GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Homefront: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Stimmt das Gameplay?

Ganz egal in welchem Spielmodus, überall gibt es Battle Points. Das sind quasi Erfahrungspunkte, allerdings nur für die jeweilige Runde. Wer gut spielt und sich Punkte verdient, darf sich schnell mal einen Panzer, einen Helikopter oder einfach nur einen Raketenwerfer dazukaufen. Auf diese Weise werden gute Spieler als Erste belohnt, werden zur gleichen Zeit aber auch zur Zielscheibe für andere Spieler. Denn ein abgeschossener Panzer bringt einige Punkte mehr ein. Am Ende gibt es dann noch Erfahrungspunkte, die dauerhaft bleiben. Mit ihnen schaltet man neue Ränge, kleinere Fähigkeiten (zum Beispiel das günstigere Erwerben von Panzern) und neue Waffen frei.

Das Grundgerüst stimmt also. Doch wie sieht es mit dem Gameplay aus? Das war während der ausgiebigen Testzeiten durchaus ansprechend. Auch wenn der Netzcode noch nicht ganz perfekt scheint, da es immer wieder zu leichten Verzögerungen und nicht gewerteten Treffern kommt, macht Homefront im Mehrspielermodus richtig viel Spass. Das Kartendesign ist durchdacht, durch steuerbare Drohnen kommt ein wenig mehr Pfiff ins Spiel und die Möglichkeit, sich seine eigenen Klassen zu erstellen, gefällt. Moment, Drohnen? Richtig gelesen. Genau wie damals bei Frontlines gibt es auch in Homefront Drohnen, die sich fernsteuern lassen. Vom Aufklärer bis hin zum Raketen-Hubschrauber gibt es einige Varianten. Doch keine Angst: Sie halten nicht allzu viel aus und kosten wichtige Battle Points, sodass nicht wie im Quasivorgänger jeder nur noch mit den Drohnen spielt.

Was bleibt am Ende? Homefront wird sicherlich nicht allen Erwartungen gerecht. Der Solopart hat mit rund sieben Stunden (die zur Zeit im Internet angegeben fünf Stunden stimmen im besten Fall beim zweiten Anlauf auf dem Schwierigkeitsgrad "Leicht". Wer auf "Normal" spielt, der wird eine Weile länger brauchen.) nicht allzu viel Umfang, punktet hier aber mit Abwechslung und viel Action. Dummerweise stört die künstliche Intelligenz dann doch sehr stark. Auch das plötzliche Ende ist ein wenig schade. Im Mehrspielermodus erwartet den Spieler eine bunte Mischung aus Call of Duty und Battlefield, wobei die spielerische Nähe eher bei Battlefield zu suchen ist. Aber auch hier gibt es Kritik: Die Anzahl der Karten ist gering. Einige weitere Spielmodi hätten sicherlich auch nicht geschadet. Einen Tick grösser hätten die Karten auch ausfallen können. Und der Netzcode ist wie gesagt noch nicht gänzlich ausgereift. Homefront hat viele Pluspunkte, aber eben auch viele kleinere Kritikpunkte, die sich am Ende summieren.

Homefront
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

Michael Hoss am 13 Mrz 2011 @ 12:42
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen