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WWE SmackDown vs. Raw 2010: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Optische Feinheiten

Grafisch hat sich an SvR 2010 im Vergleich zum Vorjahr fast nichts getan. Das ist schade, denn ein wenig altbacken wirkt die Engine mittlerweile schon. Dafür haben die Entwickler an der Präsentation an sich eifrig geschraubt. Auch wenn es kaum ins Gewicht fällt, aber dynamische Kameraperspektiven während der Kämpfe, erstklassig aufgenommene und getimte Ansagen der Ringsprecher, die Einblendungen von Showlogos und Ortsangaben vor und nach einem Kampf, und die Tatsache, dass Ringsprecher Justin Roberts vor dem Royal Rumble-Match ausführlich die Regeln erklärt, sorgen für einen ungemeinen Atmosphäreschub und echtes TV-Ambiente. Hinzu kommt, dass SVR 2010 nahezu komplett auf ein HUD verzichtet. Lediglich eine halbrunde, transparente Leiste am Fuss eures Wrestlers zeigt euch an, wann ihr einen Finishing-Move ausführen könnt.

An der komplexen, aber intuitiven Steuerung gab es keine nennenswerten Änderungen, zahlreiche Moves und Animationen wurden aber massiv überarbeitet und wirken noch flotter und dynamischer. Dank Havok-Physik-Engine reagieren die Ringseile jetzt physikalisch korrekt auf Berührungen und die allseits bekannten Clipping-Fehler wurden auf ein Minimum reduziert. Der einzige wirkliche Kritikpunkt, den wir bringen können, ist die schwache KI. Zwar agieren die Wrestler im Ring recht clever, aber nicht aggressiv genug. Wer mit der Smackdown-Reihe vertraut ist, den werden selbst die Kämpfe auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad Legend kaum ins Schwitzen bringen. Aber selbst dafür gibt es im Optionsmenü wieder mehrere Dutzend Schieberegler, die das Konterverhalten und den durch bestimmte Moves angerichteten Körperschaden stufenlos beeinflussen können.

WWE SmackDown vs. Raw 2010
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Tobias Kuehnlein am 23 Okt 2009 @ 07:14
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