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Medal of Honor: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Gemischte Gefühle, auch bei der Technik

Technisch gesehen fällt Medal of Honor sowohl positiv als auch negativ auf. So ist die musikalische Untermalung enorm gut gelungen und auch die Soundeffekte im Spiel sind absolut vorzeigbar. Selbst die deutsche Synchronisation ist brauchbar. Im Bereich Grafik und Interaktivität sieht es jedoch gemischter aus. Die Landschaft sieht dank des enormen Weitblicks grossartig aus, besonders bei Wechseln von Nacht zu Tag möchte man geradezu ein Foto schiessen. Doch dann gibt es wieder Areale, die vergleichsweise kahl und langweilig aussehen. Zumal es immer wieder Objekte gibt, die man weder umstossen noch zerstören kann. Das wiederum nagt an der Glaubwürdigkeit und ist klar hinter der Qualität von Modern Warfare. Man denke da nur an die grosse Schiesserei auf dem Marktplatz. Hier dürfte ruhig mehr geprotzt werden, denn gerade mit dem Anspruch an Realismus sollte auch die Umgebung den angerichteten Schaden widerspiegeln.

Übrigens, wer sich nicht die Zeit nimmt, auch mal die Landschaft zu geniessen, schafft das Spiel wie Kollege Alexander in knapp vier Stunden. Im schwersten Modus ist mit etwa sechs Stunden zu rechnen.

Mehrspielermodus

Wer keine Lust mehr auf künstliche Intelligenz hat, darf sich selbstverständlich in den Mehrspielermodus wagen. Dazu ist ein Online-Pass notwendig, welcher bei jeder Verkaufsversion enthalten ist. Wer sich Medal of Honor gebraucht kauft, kann einen solchen Pass auch nachträglich erwerben, muss dafür aber das Portmonee zücken. Insgesamt können 24 Spieler an einer Partie teilnehmen und sich in Standard-Matches wie Deathmatch ineinander verbeissen. Ausserdem warten natürlich weitere Teammodi auf euch, wie zum Beispiel Team Sturmlauf, bei dem ein Punktelimit erreicht werden muss. In Ziel-Raid versucht eine Gruppe, zwei auf der Karte befindliche Ziele zu zerstören, während bei Sektorenkontrolle mal wieder bestimmte Orte auf der Karte unter eure Kontrolle gebracht und gehalten werden müssen.

Genau wie bei Battlefield auch gibt es drei verschiedene Klassen: Den Scharfschützen, den normalen Schützen und Special Ops. Jede Klasse hat andere Waffen zur Auswahl und muss durch gutes Spielen langsam wie bei einem Rollenspiel verbessert werden. Erledigt ihr viele Feinde, ohne selbst zu sterben, dürft ihr ausserdem realistische Boni freischalten und auf dem Schlachtfeld anwenden.

Medal of Honor in Deutschland geschnitten

Obwohl Medal of Honor insgesamt harmloser erscheint als die Call of Duty-Reihe, wurde das Spiel für den deutschen Markt entschärft. Zwar gibt es auch in der gekürzten Version Blut zu sehen, doch es können keine Körperteile abgeschossen werden und auch die Ragdoll-Effekte nach dem Ableben wurden entfernt. Während Leichen also in der internationalen Version nach Treffern noch physikalisch reagieren, wirkt es in der USK 18-Version so, als ginge der Schuss gerade durch auf den Boden.

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Benjamin Boerner am 26 Okt 2010 @ 21:18
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