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Tiger Woods PGA Tour 11: Review

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Ein paar Neuerungen

Einige Neuerungen haben es dann aber doch ins Spiel geschafft. Zunächst einmal wäre da der Ryder Cup. In dieser Art von Kampf der Nationen tritt Amerika gegen Europa an. Dabei können maximal 24 Personen gegeneinander antreten, was also ein 12 gegen 12 bedeutet. Dabei tummeln sich aber nicht alle Spieler zusammen auf dem Platz. Zwar finden im Mehrspielermodus alle Spiele parallel statt, doch es treffen immer nur zwei Personen aufeinander. Gespielt werden alle Löcher, und Sieger ist wie immer derjenige, der die wenigsten Schläge zum Einlochen gebraucht hat. Dabei ist für das globale Endergebnis die Anzahl der benötigten Schläge unwichtig. Für den Ryder Cup wird nur gezählt, welches Team wie viele Spiele gewonnen hat.

Die restlichen Features haben vor allen Dingen Einfluss auf das Gameplay selber. Am auffälligsten ist dabei die begrenzte Fokusanzeige. Während ihr früher nach Lust und Laune Hilfestellungen benutzen konntet, ist dies nun stark eingeschränkt. Nüchtern betrachtet merkt man schnell, wie oft bisher wirklich Hilfen zur Hand genommen wurden. Für viele Spieler hatte die Tiger Woods-Reihe kaum noch etwas mit Golf zu tun. Praktisch bei jedem Schlag wurde die Kamera auf das Zielgebiet gesetzt, die Genauigkeit des Schlages wurde erhöht und selbst die Kraft wurde künstlich hochgeschraubt. Das funktioniert nun zwar noch immer, ist jedoch durch die Fokusanzeige nicht mehr andauernd nutzbar. Jeder Trick kostet Energie, die nur durch Schläge ohne jegliche Hilfsmittel wieder aufgefüllt werden kann. Eine grobe Planung eines 18-Loch-Matches ist daher angeraten, denn auch die Hilfsansicht beim Putten kostet mächtig Energie.

Zum guten Schluss gibt es eine neue Möglichkeit, den Sport realistischer zu machen, ohne direkt auf den höchsten Schwierigkeitsgrad zu wechseln. Im True-Aim-Modus bleibt die Steuerung zwar verzeihend bei unsauberen Abschlägen, wenn ihr einen niedrigen Schwierigkeitsgrad eingestellt habt. Dafür fallen jedoch die vorhin bereits erwähnten Hilfestellungen weg. Zwar könnt ihr noch immer einen Schnellblick auf die Landezone werfen, doch eine Markierung, wohin der Ball fällt, gibt es nicht mehr. Stattdessen sind überall am Grün Distanzmarkierungen aufgestellt, die euch angeben, wie weit es bis zu diesem Punkt ist. Ihr müsst also anhand der maximalen Schlägerreichweite selber schauen, wie fest ihr schlagen müsst. Die Kamera folgt dann auch nicht mehr dem Ball während des Fluges, sondern bleibt bei eurem Spieler. Wie gut der Schlag ist, könnt ihr daher am ehesten an den Kommentatoren oder den Zuschauerreaktionen erahnen.

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Benjamin Boerner am 18 Aug 2010 @ 21:01
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