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Portal 2: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Zu keiner Zeit erweckt Portal 2 den Eindruck, ein liebloser Abklatsch des Erstlings oder gar nur Portal 1.5 zu sein. Was wir hier vor uns haben, ist ein vollwertiger Nachfolger, der seinen Verkaufspreis wert ist. Weit über 50 verschiedene Kammern, ausgedehnte, spannend inszenierte Fluchtsequenzen und ein beeindruckend grosser, unterirdischer Komplex mit nicht wenig Entdeckungspotential zeugen von mehr als nur einem lieblosen Aufguss. Dazu kommt ein kooperativ spielbarer Mehrspielermodus innerhalb einer neuen Kampagne, der die grauen Zellen der Spieler mindestens genauso fordert wie der Solomodus.

Woran also kann man Portal 2 aufhängen? Die Steam-Kompatibilität der PlayStation 3-Version hätten wir gerne auf Herz und Nieren geprüft - dass PC- und PlayStation 3-Spieler zusammen zocken können, kommt immerhin nicht alle Tage vor. Doch da hat leider auch uns der Hackerangriff auf Sonys PlayStation Network kalt erwischt, und bis zum Erscheinen dieses Testberichts war der Online-Service nach wie vor nicht verfügbar. Mitunter ein Grund, weshalb ihr den Test von Portal 2 erst jetzt bei uns lesen könnt. Doch das ist ebenfalls nichts, was wir dem Spiel vorwerfen können. Stolpert der Titel vielleicht über den Wiederspielwert? In der Tat gibt es nach dem Durchspielen der beiden Kampagnen nicht mehr viel zu entdecken. Höchstens noch der Kommentarmodus, in dem ihr ohne Speichermöglichkeit nochmals Kammer auf Kammer durchackert und dabei auf Sprechblasensymbole trefft, die bei Aktivierung interessante, aufschlussreiche und gesprochene Details aus der Entwicklung des Spiels preisgeben.



Den nicht ausgeprägten Wiederspielwert wollen wir Portal 2 allerdings nicht vorhalten. Zumal ab Sommer 2011 auch noch gratis neue Testkammern als DLC nachgereicht werden - und zwar für alle Systeme. Die Rufe nach einer subtilen und optionalen Hilfe-Ffunktion fänden bei uns Gehör, wäre es doch sicher möglich gewesen, eine solche zu integrieren, ohne das befriedigende Gefühl nach des Rätsels Lösung zu zerstören. Dass Chell selbst nicht spricht, würden wir den Entwicklern sogar hoch anrechnen. Dass dies im Grunde nicht nötig oder der Spielatmosphäre unabdingbar dienlich ist, beweist zum Beispiel auch Nintendo seit Jahren mit Held Link und dem The Legend of Zelda-Franchise.

Was also bleibt? Der Eindruck. Ne, Spass beiseite. Aber den gesamten Testbericht könnte man eigentlich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Valve hat's geschafft!

Portal 2
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Portal-2
Playstation 3

Andy Wyss am 16 Mai 2011 @ 22:31
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