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Battle vs. Chess: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Selbst Hand anlegen macht Spass!

Aber wofür auch? Hier haben wir es mit einem Action-Schachspiel zu tun, lange grübeln kann man in anderen Titeln! Speziell bei aktiviertem Fantasy-Setting sieht es einfach nur grandios aus, wenn der Bauer sich mutig auf den Schild klopft, bevor er den generischen Springer attackiert und erlegt. Oder wenn die Dame ihren gewaltigen Strahl entsendet und den gegnerischen Troll wegbrutzelt. Sicher, nach ein paar Spielstunden hat man sich an den Animationen etwas sattgesehen, trotzdem sieht das aber immer noch toll aus und man freut sich, wenn die gegnerische Figur zerbröselt wird. Habt ihr Lust, neben den üblichen Zügen auch noch selbst aktiv eingreifen zu können, bietet euch das Spiel ausreichend Gelegenheit dazu.

Im Action-Modus könnt ihr die Gefechte entweder als Quick-Time-Event absolvieren oder ihr schlagt im Stil der Dynasty Warrios Reihe selbst kräftig zu, samt Kombinationsschlägen und Parade-Optionen. In der Regel treffen dann mehrere Figuren auf einem Schlachtfeld aufeinander und beharken sich mit ihren Waffen. Sollte die angegriffene Figur sich der Angreifer erfolgreich erwehren können, muss sich der Attackierende zurückziehen, allerdings nun deutlich geschwächt. Besiegt die attackierende Figur den Feind jedoch, übernimmt die Figur das vorher besetzte Feld. In der Praxis spielt sich das auf Dauer etwas monoton, laufen die Kämpfe doch nach dem immer gleichen Schema ab und haben keinen Tiefgang zu bieten. Zumindest gegen einen anderen menschlichen Spieler macht die wilde Klopperei, egal ob off- oder online, dann aber doch Spass, auch wenn der Sinn des Schachspiels damit etwas in den Hintergrund rückt, wenn man die strategische Planung mit halbwegs sinnlosem Gemetzel vermischt.

Battle vs. Chess Bild
Apropos Hintergrund: Die sechs Umgebungen, in denen ihr gegen eure Feinde antretet, sind die schönsten und spektakulärsten, die es je in einem Schachspiel zu sehen gab. Auf einer Brücke, hinter der ein gewaltiger Wasserfall heruntersprudelt; vor einem Höllentor, aus dem man jederzeit den dicken Onkel Diablo erwartet; oder in den Ruinen einer alten Elfenstadt, da fühlt man sich als Schachspieler mit einem Hang zu Fantasy-Settings richtig gut aufgehoben. Die Hintergrundmusik bleibt angenehm im Hintergrund, bei den Soundeffekten überzeugen sowohl Kampfgeräusche als auch die Grunzer, Stöhner und das Kampfgebrülle der Figuren.

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Markus Grunow am 20 Jun 2011 @ 20:19
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