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PES 2011: Review

  Personal Computer Playstation 3 

Stadionatmosphäre erneut schwach

Der Tester konnte sich kaum an die im letzten Teil vorhandene Stadienakustik erinnern. Nicht, dass er das Spiel nicht mal wieder über mehrere Saisons gespielt hätte. Doch war auf seinem Rechner kaum mehr eine Sounddatei im Originalzustand. Da musste vor dem Test zu PES 2011 tatsächlich eine Neuinstallation her, um keinen falschen Eindruck zu erhalten. Leider schafft es die diesjährige Ausgabe nicht, sich positiv vom Vorgänger abzuheben. Erneut schallen ewig gleiche Fangesänge und Anfeuerungsrufe durch die Arenen, bis man sich förmlich Watte in die Ohren stopfen möchte.

Wie viel besser ist da die Optik geraten! Im Gegensatz zur bei der Akustik um Längen besseren Konkurrenz, schafft es Konami mit erneut sehr realistischen Spielergesichtern und auch Bewegungen, den Kickern einen irren Wiedererkennungswert zu verleihen. Sowohl aus der Nähe betrachtet als auch aus der Fernperspektive lassen sich die Profis erkennen. Eine Revanche des Südafrika-spektakels Deutschland gegen England gefällig? Dann achtet mal genau auf die Bewegungen der bekannten Sportler, ihr werdet so manche Eigenheit der Kicker beim Laufen oder selbst beim Abstoppen erkennen. Und auch bei Standardsituationen kann man die Stars an ihrem Verhalten vor einer Flanke oder einem Schuss wunderbar erkennen.

Doch es gibt auch noch kleinere Schwachpunkte. Bestes Beispiel hierfür sind Flanken, die eigentlich viel zu lang geschlagen wurden, vom Spieler jedoch mit allerletzter Kraft in irrwitzigem Laufwinkel erreicht und dennoch halbwegs wuchtig auf das Tor per Kopf befördert werden. Das Verhalten der Keeper wurde kaum verändert. So kommt es auch diesmal leider vor, dass man die Schwäche des Tormanns am kurzen Pfosten ausnutzen kann, denn nach wie vor kann ein stramm geschossener Ball den Keeper ganz alt aussehen lassen, von seinen Händen oder seinem Körper abprallen und ins Tor befördert werden. Das ist bedauerlich, denn viele der Torwartfähigkeiten sind richtig gut umgesetzt und speziell bei Bällen in die langen Ecken scheinen uns die Flugparaden authentischer und spektakulärer geraten zu sein. Was sich Konami jedoch bei der neuen Elfmetersteuerung gedacht hat, fragen wir uns ernsthaft. Viel zu sensibel eingestellt, verballert man reihenweise gerade zu Beginn. So schlecht sind die Profis vom Punkt dann in der Realität doch nicht.

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Markus Grunow am 01 Nov 2010 @ 10:45
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