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Legend - Hand of God: Review

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Die Hand Gottes, das war im Jahr 1986 die Bezeichnung für ein Handtor des Fussballstars Diego Maradona. Sozusagen ein schwerwiegender Bug bei einer Weltmeisterschaft. Das Action-Rollenspiel Legend: Hand of God will sich jedoch nicht mit dem Dribbelkünstler aus Argentinien messen, sondern den Thron der unzähligen Diablo-Klone besteigen. Oder kann das Spiel aus deutschen Landen dem dicken roten König des Genres gar das Spielspasszepter entreissen?

Master Creating hatten nur mässigen Erfolg mit ihrem düsteren Science-Fiction-Action-RPG Restricted Area. Das Spiel war auf Dauer zu dröge, zu wenig Abwechslung und zu viel Einheitsbrei wurde serviert. Als die ersten Informationen zum Spiel Legend: Hand of God zu uns herüberschwappten, waren wir entsprechend skeptisch, ob hier ein bedeutsamer Titel ins Rennen geschickt wird. Auch die Preview-Version fand noch keine durchweg lobenden Worte. Doch frohen Mutes packten wir Lederrüstung und Zweihänder ein und zogen mit der fertigen Version in die Schlacht.

Wie so oft, bekommt ihr bei der Hintergrundgeschichte mal wieder die alte Guter-Held-rettet-die-Welt-mit-mächtigem-Artefakt-Leier geboten. Als Held Targon seid ihr unterwegs, um die Hand Gottes zu finden, ein Amulett, welches die Pforte zwischen zwei Welten verschliessen kann. Zwar könnte man das Schmuckstück auch noch zu anderen Zwecken gebrauchen, doch leistet ihr einen Bluteid, dass ihr das Amulett nur zu diesem einen Zweck verwenden werdet, so ihr es denn findet. Die Suche gestaltet sich - wer hätte das gedacht - alles andere als einfach.

Labernde Taschenlampenfee

Gleich zu Beginn fällt die grösste und einzige Neuerung auf, die das Spiel euch zu bieten hat. Denn statt eines drögen Mauspfeils gebt ihr eurem Helden mit einer kleinen Fee den Weg an. Praktischer Nebeneffekt: die Fee, gesprochen von Cosma Shiva Hagen, leuchtet im Dunkeln und ist so auch noch eine attraktive Lichtquelle. Ab und an bekommt ihr von ihr zudem einen Satz zu hören. Mal lobt sie euch für eure Heldentaten, mal macht sie euch auf einen neuen Gegenstand aufmerksam, was mitunter nervt, weil es sich oft wiederholt. "Nehmt diesen Helm, dann könnt ihr endlich diese rostige Kappe wegwerfen". Nun, diese rostige Kappe ist aber besser, als alles, was wir finden konnten. Versteh' einer diese Lichtelfen!

Held Targon bekam die Stimme vom jungen Obi Wan aus Star Wars verpasst, die Vertonung des Helden und auch sämtlicher Charaktere in den Dörfern und Umgebungen ist grossartig geworden. Jede Stimme ist passend gewählt und mit Motivation und Hingabe aufgenommen worden. Gleiches dürfen wir über die stimmige Musikuntermalung sagen, die angenehm unaufdringlich im Hintergrund bleibt, das Geschehen auf dem Monitor jedoch trotzdem eindrucksvoll unterstreicht.

Legend - Hand of God
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Okt 2007 @ 22:02
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