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Men of War: Review

  Personal Computer 

Männer des Krieges müssen tapfer sein: Der Faces of War-Nachfolger Men of War bietet gewohnte, hochqualitative Kost für Experten und überfordert Neulinge. Alles beim Alten.

Expertenkrieg

Bereits drei Jahre ist es her, dass 1C uns auf die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs schickte. Zwar war das Szenario schon damals ausgelutscht wie ein nasser Bonbon, dennoch konnte die neuartige, taktisch angehauchte Richtung überzeugen. Mit acht von zehn Punkten kratzte Faces of War an die Award-Grenze, doch viele kleinere Fehler und Bugs hinterliessen einen bitteren Nachgeschmack. Men of War kam dagegen bereits recht fehlerfrei auf den Markt. Grobe Bugs haben wir im Spielverlauf bisher noch nicht feststellen können.

Der Rest bleibt jedoch gleich: Noch immer im Zweiten Weltkrieg angesiedelt, steuert ihr einen Militärtrupp in Echtzeit über die Schlachtfelder. Die Kriegsneulinge der russischen Armee müssen sich gegen überzählige deutsche Truppen behaupten. Men of War ist dabei eine Mischung aus Commandos und handelsüblicher Echtzeitstrategie. Zwar müsst ihr euch weniger darum kümmern, nicht entdeckt zu werden, doch der offene Kampf mit den deutschen Truppen ist dennoch teuflisch schwer, da die Germanen zahlenmässig weit überlegen sind.

Fordernde Missionen

Eure Aufträge sind in Men of War sehr abwechslungsreich. Mal müsst ihr eine Offensive unterbinden, dann sollt ihr einen Konvoi stoppen, um im nächsten Moment mit einem Kommandotrupp eine gegnerische Basis zu infiltrieren. Doch trotz der Variabilität bleibt eine Sache gleich: der knackige Schwierigkeitsgrad. Anfänger haben hier nichts zu suchen und werden auch aufgrund der steilen Lernkurve verzweifeln, doch Experten werden sichtlich zufrieden sein. Die Herausforderung ist stets hoch, auch wenn genug Zeit zum Taktieren vorhanden ist. Das bereits im Vorgänger ausgezeichnet funktionierende Deckungssystem ist auch hier wieder enorm wichtig. Eure Soldaten finden hinter allem Schutz, je nach Stabilität des Objekts mal mit mehr und mal mit weniger Effektivität. Auch Panzer und andere Fahrzeuge können gekapert werden, was euch immer wieder einen entscheidenden Vorteil gibt. Panzer haben beispielsweise nicht nur eine grosse Kanone, sondern bieten auch hervorragenden Schutz für die Soldaten, die nicht mehr in das Gefährt passen.

Ebenfalls vom Vorgänger bekannt, aber noch immer innovativ ist die direkte Steuerung. Ihr habt zu jeder Zeit die Möglichkeit, einen Soldaten direkt zu steuern. Wie in einem Ego-Shooter könnt ihr so exakter steuern und einige Manöver ausführen, die mit der indirekten Steuerung nicht möglich wären. Auch seid ihr nicht mehr an die noch immer schlechte Wegfindung der Figuren gebunden und könnt direktere Wege gehen.

Men of War
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 18 Mai 2009 @ 19:34
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