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Aliens vs. Predator: Requiem: Special

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2004 lieferten sich die beiden wohl berühmtesten ausserirdischen Rassen der Filmgeschichte ihr erstes Duell auf der Kinoleinwand. Rund drei Jahre später treten sie nun ein weiteres Mal gegeneinander an. Und zwar unter der Regie der Brüder Colin und Greg Strause, die vor allem durch ihre erstklassigen visuellen Effekte in Filmen wie 300 und Titanic bekannt geworden sind. Fans können sich also auf ein wahres Effektegewitter freuen. Genauso wie auf jede Menge Action und einen ziemlich hohen Gewaltgrad, der im Vergleich zum Vorgänger noch einmal kräftig erhöht wurde. Deshalb hat der Streifen auch zu Recht keine Jugendfreigabe erhalten. Was Aliens vs. Predator 2 neben literweise Blut und brutalen Szenen sonst noch so zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Special zum Film.

Die Geschichte des Films knüpft fast nahtlos an jene des ersten Teils an und beginnt mit dem Absturz eines Predator-Schiffs in den Wäldern der Stadt Gunnison im US-Bundesstaat Colorado. Grund für den Absturz ist der so genannte Predalien, eine Mischung aus Alien und Predator, welcher der Brust eines toten Predators entsprungen ist und kurzerhand die gesamte Schiffsbesatzung eliminiert hat. Nun konnten neben dem mächtigen Predalien auch noch zahlreiche Facehugger, welche ihre menschlichen Opfer befruchten und sozusagen als lebende Brutstätte nutzen, in die umliegenden Wälder entkommen. Als ein Predator das auf seinem Heimatplaneten sieht, macht er sich ohne zu zögern auf den Weg zur Erde, um die Aliens auszuschalten und gleichzeitig alle Spuren zu beseitigen. Dabei werden auch die Menschen, welche sich ihm in den Weg stellen, nicht verschont.

Aliens vs. Predator: Requiem Bild

Ein paar Bewohner von Gunnison werdet ihr im Laufe des Films selbstverständlich etwas näher kennenlernen. Ansonsten wäre deren Schicksal ja nur halb so tragisch. Dazu zählen neben dem Ex-Knacki Dallas Howard, der erst kürzlich wieder nach Gunnison zurückgekehrt ist, auch sein bester Freund, Stadtsheriff Eddie Morales, sowie sein Bruder Ricky und dessen neue Freundin Jesse. Eine weitere Protagonistin ist die Armee-Angehörige Kelly O'Brien, welche ebenfalls gerade erst zu ihrer Tochter und ihrem Mann nach Hause gekommen ist.

Gespielt werden die Figuren überwiegend von eher namenlosen Darstellern, deren schauspielerische Leistungen teilweise doch etwas zu wünschen übrig lassen. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb man sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann. Dafür sind die einzelnen Geschichten nicht nur zu klischeehaft, sondern auch viel zu oberflächlich erzählt. Oft wird man förmlich von einer Szene in die nächste geworfen, was bei einer Filmlänge von gerade Mal knapp 90 Minuten auch nicht wirklich verwunderlich ist. Zeit für lange Geschichten bleibt da verständlicherweise nicht, da ansonsten die heissen Actionsequenzen, für welche die Serie ja bekannt ist, viel zu kurz kommen würden.

*Achtung: Spoiler*

Action gibt es also auch bei Aliens vs. Predator 2 wieder genug, was Fans sehr freuen wird. Schade nur, dass es in vielen Szenen sehr dunkel ist, so dass man leider kaum etwas erkennen kann. Hinzu kommt, dass vor allem die Kämpfe teilweise sehr schnell geschnitten sind, was dazu führt, dass man diesen nur schwer folgen kann. Nicht zuletzt deshalb ist dann auch der Endkampf zwischen dem Predator und dem vergleichsweise laschen Predalien, von welchem man wesentlich mehr hätte erwarten dürfen, ziemlich enttäuschend. Alles in allem kommen Fans aber trotzdem auf ihre Kosten und können sich, angesichts des offenen Endes, wohl schon bald über einen dritten Teil freuen.

Aliens vs. Predator: Requiem Bild

Fazit von Tim Richter

Viel Action, wenig Story. Diesem Motto sind die Brüder Strause auch beim zweiten Teil von Aliens vs. Predator treu geblieben. Fans bekommen also genau das, was sie erwarten. Trotzdem werden diese mit dem Film wohl nicht vollends zufrieden sind. Grund dafür sind neben den zu schnellen Schnitten und den vielen schlecht ausgeleuchteten Szenen auch der ziemlich schwache Auftritt des Predaliens, welches entgegen aller Erwartungen kaum stärker ist als ein normales Alien. Allzu viel dürft ihr von dem Streifen also nicht erwarten. Für einen unterhaltsamen Kinoabend reicht es jedoch allemal.

Aliens vs. Predator: Requiem
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Tim Richter

 
Tim Richter am 13 Jan 2008 @ 18:00
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