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Battlefield - Bad Company: Special

  Playstation 3 XBOX 360 

DICE schickt sich an, mit Bad Company eine neue Generation der Battlefield-Franchise einzuläuten. Grund genug für uns, nach Stockholm zu reisen, und das Spiel vor Ort in den Studios der Entwickler in Augenschein zu nehmen. Ausserdem erwies uns mit Patrick Bach der Produzent des Spiels die Ehre und plauderte in einem Interview gut gelaunt über die Arbeit hinter den Kulissen.




Battlefield - Bad Company Bild

Hauptsache, die Physik stimmt

Was Battlefield - Bad Company von seinen Vorgängern unterscheidet, ist hauptsächlich die Möglichkeit, beinahe alles auf dem Schlachtfeld zu zerstören. Sei es die Vegetation, die Gebäude oder aber Objekte wie Zäune oder Brücken, alles kann mit der nötigen Feuerkraft in seine Einzelteile zerlegt werden. Es gab bereits Spiele wie zum Beispiel Söldner, welche dies versucht haben, das Resultat war aber nie besonders befriedigend. Die Hardware in den PCs und Konsolen war bis heute einer solchen Aufgabe einfach nicht gewachsen. Mit der Rechenkraft einer Xbox 360 oder einer PlayStation 3 ist das hingegen wesentlich einfacher. Damit während eines Gefechts aber nicht die gesamte Karte dem Erdboden gleich gemacht und dadurch der Spielfluss beeinträchtigt werden kann, sind nicht alle Strukturen komplett zerstörbar. Wie gut dieses System funktioniert, konnten wir in einer Mission der Kampagne und auf einer der vielen Mehrspielerkarten selbst erleben.

Die vier Könige

Wer den Film Three Kings gesehen hat, kann sich eine Vorstellung von der Story in Bad Company machen. Es geht um vier amerikanische Soldaten, welche den Krieg satt haben und Wind davon kriegen, dass im Krisengebiet ein Goldschatz versteckt sein soll. Also kehren sie der Armee den Rücken und machen sich auf eigene Faust daran, das Edelmetall zu bergen, um damit ein ruhiges Leben führen zu können. Wer jetzt aber denkt, es handle sich hierbei um ein Spiel mit einer pazifistischen Aussage, der irrt gewaltig, denn die Luft ist und bleibt während der gesamten Dauer des Spiels höchst bleihaltig. Die Mission, die wir spielen durften, ist einer der ersten Abschnitte des Spiels, und die vier Freunde wider Willen sind immer noch Teil der amerikanischen Streitkräfte. Sie müssen sich durch ein Tal bewegen und gleich mehrere grosse Ziele ausschalten. Zum einen einige Luftabwehrstellungen, die in einer alten Fabrik versteckt sind, und ausserdem noch Treibstofftanks, die sich ebenfalls auf einem alten Industriegelände befinden. Auf dem Weg dahin begegnen sie mehreren kleinen Aussenposten und auf dem Fluss sogar Booten mit Minenwerfern.

Battlefield - Bad Company Bild

Hier zeigt sich zum ersten Mal, welche enorme taktische Bedeutung der Physik-Engine zukommt, denn egal ob Freund oder Feind: niemand ist in einem Gebäude sicher. Was bis anhin als eine Grundregel praktisch aller Shooter galt, muss neu überdacht werden. So macht es unheimlich Spass, mit dem Granatwerfer kleine Holzhütten zu demolieren, wo sich Gegner verstecken. Sieht man einmal vor lauter Bäumen das Zielgebiet nicht mehr, kann man mit einer Granate nachhelfen, und eine Schneise in den Wald sprengen. Mit fallenden Bäumen lassen sich übrigens auch Gegner ausschalten. Holztüren und Lattenzäune können mit normaler Munition in Stücke geschossen werden, und auch hinter Wellblech findet man nicht genügend Schutz, da die Geschosse hindurch fliegen.

Battlefield - Bad Company
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Luca Cannellotto

 
Luca Cannellotto am 05 Mrz 2008 @ 11:41
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