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Dies und das: - Poker Special

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Ein Ace auf dem River herbeisehnen, einen schwachen Flop ertragen oder mit dem Turn zu bluffen? Das klingt alles äusserst verwirrend für Menschen, die sich noch nicht mit dem wiedergeborenen Kartenklassiker Poker befasst haben. Seit geraumer Zeit ist das einfach zu erlernende, aber schwer zu meisternde Bluffer-Spiel wieder in aller Munde und in beinahe jeder vorstellbaren Form äusserst medienpräsent. Im folgenden Special befassen wir uns einmal genauer mit der neuen Trendsportart für Bewegungsmuffel und zeigen euch, wo, wie und warum ihr euch im Bluffen und Dealen besonders gut beweisen könnt.


Full House im Fernsehen

Wodurch die Faszination am Pokersport wieder entfacht wurde, lässt sich nur schwer zurückverfolgen. Ursprung der neuen Pokerwelle scheinen aber die zahllosen Übertragungen von mal mehr und mal weniger aktuellen Poker-Turnieren im Nischen-TV zu sein. Allein das Deutsche Sportfernsehen lässt allerlei US-Turniere mit deutschem Kommentar in der Endlosschleife laufen und hob jüngst sein ganz eigenes Turnier aus der Taufe, um den DSF Poker Champion zu küren. Dabei bekommt der Privatsender prominente Hilfe, beteiligt sich doch der World Series of Poker-Bracelet-Gewinner Michael Keiner aktiv an vielen Ausstrahlungen als Kommentator. Der gelernte Chirurg spielt seit 1993 aktiv Poker und konnte seitdem schon zahlreiche Turniererfolge verbuchen.

Relativ schnell auf den Zug mit aufgesprungen ist Quoten-Blödler Stefan Raab, der mittlerweile in loser Folge zu einem spätabendlichen Poker-Turnier einlädt. Bei der TV Total-Poker-Nacht fiebert regelmässig eine beachtliche Anzahl von Zuschauern mit, wenn Raab und sein Kumpan Elton mehrere Promis und einen Online-Qualifikanten an den Tisch bitten und um einen stolzen Geldbetrag zocken.

Bluffen ohne Pokerface

Online-Kandidat? Ja, tatsächlich. Im Zuge der neuen Poker-Schwemme schiesst derzeit ein Online-Portal nach dem anderen aus dem Boden, das es sich zur Aufgabe macht, möglichst viele Spieler an den virtuellen Tisch zu bitten und ihnen Pokerpraxis zu vermitteln. Und tatsächlich schafften es in den letzten Jahren vermehrt Spieler, die ihre Pokerkarriere online begannen, zu internationalen Turnieren und dort sogar auf vordere Plätze. Populärstes Beispiel dürfte da der US-Spieler Chris Moneymaker sein, der sich 2003 über ein Online-Casino einen Platz in einem hoch dotierten Turnier erspielte und in einem der spektakulärsten Poker-Showdowns seit Langem den ersten Platz belegte und 2,5 Millionen Dollar gewann. Mittlerweile hat Moneymaker seinen Buchhalter-Job gekündigt und arbeitet für das Online-Casino PokerStars. Sein Name ist im Übrigen kein Künstlername, es handelt sich um seinen echten Nachnamen.

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Zu den beliebtesten Vertretern dieser Online-Poker-Portale dürften neben dem bereits erwähnten PokerStars.de auch Europoker.net und PartyPoker.com gehören. Auf all diesen Seiten ist das Pokern mit Spielgeld nötig, es kommt also kein echtes Geld zum Einsatz. Zum Üben sind diese Portale sehr geeignet, auch wenn man an den meisten Tischen wohl schnell seinen Meister findet. Oftmals trennt euch hier nur das Downloaden der vergleichsweise kleinen Spielsoftware vom Online-Pokerfieber - dank deutschsprachigem Support und Chatrooms findet ihr bei Problemen auch schnell Ansprechpartner.

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Tobias Kuehnlein

 
Tobias Kuehnlein am 11 Aug 2007 @ 14:12
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