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Dies und das: 3DMark 2011 Special

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Immer dann, wenn sich eine neue Grafikkartengeneration langsam etabliert, veröffentlichen die Software-Profis von Futuremark eine neue Version der 3DMark-Serie. Nach wie vor gilt der 3DMark 06 als Massstab und beliebtes sowie wichtiges Benchmark-Tool für DirectX9-Grafikkarten. Als Microsoft DirectX10 einführte und die Hardware-Hersteller ihre passenden Grafikkarten vorstellten, legten die Programmierer mit dem 3DMark Vantage nach. Nun ist der 3DMark 11 erhältlich. Und dieser setzt freilich komplett auf die aktuelle PC-Generation, sprich ein DirectX 11-fähiger Grafikchip und Windows 7 oder Vista werden zwingend benötigt.

Für wen?

Der Sinn des Ganzen geht natürlich über das virtuelle Angeben mit dem selbstgebastelten Rechner längst hinaus, vielmehr kann der 3DMark 11 bestens dazu verwendet werden, verbaute Komponenten auf ihre Belastbarkeit zu prüfen. Ist das Netzteil für eine dicke AMD Radeon 6870 oder eine NVIDIA GTX 580 zu schwach? Stürzt der Rechenknecht während der Tests ab, könnte der Verdacht naheliegen. Auch werden eventuell andere Schwächen bei der Software-Installation allgemein deutlich, vor allem dann, wenn gleichwertige PCs anderer 3DMark 11-Verwender deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Genauso ist die Software fraglos ein wichtiges Element für Hardware-Profis, die ausgiebig Einzelteile prüfen, sie vielleicht professionell testen oder einfach feststellen wollen, welche Treiber womöglich mehr Geschwindigkeit bringen. Nicht unerwähnt sollte die sehr aktive Übertakterszene bleiben: Der 3DMark 11 ist wie seine Vorläufer ein hilfreiches Werkzeug beim Feststellen, ob übertaktete Grafikchips oder Prozessoren auch einen Stresstest aushalten.

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Und dann sind da auch noch die ganz normalen Leute, die sich einfach die unverändert beeindruckenden Szenen anschauen wollen, die der 3DMark11 in Form facettenreicher Grafikdemos auf die Bildschirme zaubert.

Sechs neue Tests

Der 3DMark 11 verfügt über sechs völlig neue Tests, die in der Benchmarksoftware vereint wurden. Vier Programme prüfen im Grunde die Grafikfähigkeiten der im Rechner steckenden GPU, hinzu gesellen sich ein Physik-Check und ein kombinierter Durchlauf mit allen gegenwärtig relevanten Aspekten im Bereich DirectX 11-Software und -Hardware. Wie vom 3DMark gewohnt, ist das Ziel immer eines: Ein konsistentes Ergebnis soll nach Prüfen des PCs entstehen, welches via Internet mit anderen 3DMark 11-Nutzern verglichen werden kann.

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Der 3DMark 11 macht extensiven Gebrauch sämtlicher Effekte und Optionen, für die Microsoft DirectX 11 als Software-Schnittstelle einführte. Genau genommen liegt der Fokus auf Tesselation, Specular-Lightning, Normal-Lightning, Diffuse-Lightning , Depth-Lightning, Surface Illumination , Ambient Occlusion, Volumetric Illumination, Depth of Field, Lens Reflection und Bloom. Diese kommen bei den sechs Tests mal mehr, mal weniger vor. Beispielsweise liegt die Priorität bei Graphics Test 1 auf der volumetrischen Beleuchtung, dafür wird auf Tesselation, also das effektive Zerlegen von Polygonen, komplett verzichtet. Im Vordergrund allgemein stehen fantastische Licht- und Schattenspielereien der opulenten Art, beim Physics Test kommen die namensgebenden Physikeffekte hinzu. Und beim Combined Test werden - welch Überraschung - sämtliche DX11-Funktionen miteinander kombiniert.

Die erzielten Ergebnisse werden vom 3DMark 11 basierend auf einer relativ komplizierten Berechnungsgrundlage ausgewertet. Aspekte wie die verwendete Bildauflösung, die erzielte Bildrate und die Menge an Effekten werden dabei berücksichtigt.

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Sven Wernicke

 
Sven Wernicke am 15 Dez 2010 @ 17:36
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