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Dies und das: Der MAGIX Music Maker 17 Premium Special

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Musik ist eine Essenz unseres Lebens - ständig werden unsere Ohren umspült mit Werbejingles, den neuesten Tracks aus den Charts oder Strassenbands, deren Qualität erschreckend stark schwankt - von Panflötenspielern aus den Anden bis hin zu griechischen Folklorebarden findet sich in Fussgängerzonen alles, was die Musikgeschichte so hergibt. Wer selbst kreativ werden will, kommt zumeist nicht um das Erlernen eines Instruments herum - und wer sich davor gerne drückt, kann zumindest mit einigen Computerprogrammen grobe Ideen zusammensetzen, remixen, neu arrangieren und etwas schaffen, was einmalig ist. MAGIX sind seit Jahren führend auf dem Gebiet der Einsteigersoftware für Musikinteressierte. Mit dem Music Maker 17 Premium möchten wir euch die aktuelle Software vorstellen, erläutern, was man damit machen kann - und was nicht.

Versionsüberblick

Wir haben vor einigen Jahren begonnen, die Music Maker-Software zu verwenden, genauer: mit der 2008er Auflage. Diese galt und gilt immer noch als sehr instabile Version. Zum einen, da das Programm sehr oft abstürzt, bei vielen Instrumenten gleichzeitig die CPU in die Knie zwingt und daneben im Soundmix oft willkürlich die Lautstärken setzte. Während die Wiedergabe beispielsweise ein sehr klares, transparentes Klangbild bot, wirkten die exportierten Clips matschig, mit zu wenig Höhen und Tiefen und schwankender Lautstärke. In den Revisionen 15 und 16 der letzten beiden Jahre wurden nicht nur sukzessive an der Zuverlässigkeit gearbeitet, was längere Sessions ermöglichte, ohne das Programm neu starten zu müssen, sondern auch die Sound-Engine im Hintergrund auf Vordermann gebracht. So wurde die CPU-Auslastung bei mehreren parallel ablaufenden Spuren verbessert und auch die VST-Einbindung optimiert. Dazu später mehr. Nur ein lästiger Bug - beim Import von Sounds in die Soundbibliothek - wurde übersehen und bis zuletzt nicht behoben.

Beim Music Maker 17 Premium konnten wir bereits feststellen, dass diese Version ähnlich stabil läuft wie seine beiden Vorgänger, aber auch nach den letzten Updates massive Probleme beim Import alter MAGIX-Dateien hat. Das Programm stürzt einfach ab - verhindern lässt sich das nicht. Immerhin: Der Import aller Sounddateien verlief einwandfrei.

Aller Anfang ist leicht?

MAGIX Music Maker gilt als eines der zugänglichsten Musikprogramme - zu Recht. Selbst blutige Anfänger, die noch nie einen Sequenzer gesehen haben, können innerhalb weniger Minuten erste Tracks zusammenstellen, neu arrangieren und die Spuren mit Effekten belegen. Wer keine Ideen hat, kann den "Song Maker" per Tastendruck aktivieren, bestimmt die Instrumente, Abfolge des Liedes, Geschwindigkeit und Länge und lässt sich vom Music Maker ein entsprechendes Lied generieren. Die Resultate können begeistern, aber auch enttäuschen - die Software beherrscht nun einmal nur Algorithmen, aber besitzt keinen individuellen Geschmack.

Wer den einfachen Modus verlässt, wird förmlich überschüttet mit Einstellungsmöglichkeiten, Plugins, Instrumenten und Editoren. Positiv: Bei aller Funktionsvielfalt bleibt der Music Maker stets ordentlich und übersichtlich und verschachtelt sich nicht in überflüssigen Kontextmenüs.

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Daniel Wendorf

 
Daniel Wendorf am 21 Mrz 2011 @ 22:26
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