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Dies und das: simvalley SP-80 Hardware Test

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Die Smartphone-Welle hat uns längst überrollt. Doch während wir den Markt der Touchscreens und des schnellen Internets allmählich erkunden, ist man in asiatischen Gefilden längst weiter. Dort sind Dualsim-Handys der Renner. Hierzulande von nahezu allen Herstellern verschmäht, sind sie in Russland oder China zum Standard geworden. Und genau mit diesem Feature geht simvalley, der exklusiv über Pearl vertreibt, auf Kundenfang. Wir konnten mit dem SP-80 nun einen Vertreter dieser Gattung ausführlich für einige Wochen ausprobieren und verraten euch, wieso das SP-80 als preiswertes Zweitgerät durchaus in Frage kommt. Aber auch, wo der Schuh noch ein wenig drückt.

Muss preiswert immer billig sein?

Mit der simvalley-Reihe versucht das Versandunternehmen Pearl bereits seit mehreren Jahren, auch im Handysektor Fuss zu fassen. Dabei beschränkt man sich nicht nur auf die normalen Standardgeräte zum Telefonieren, sondern versucht mit innovativen Features - Outdoor-Geräte mit Solarfunktion oder Dualsim-Handys - die Kundschaft zum Kauf zu überzeugen. Dabei hat man natürlich stets auch die preisbewussten Kunden im Blick, die nicht gleich mehrere hundert Euro auf den Tisch legen möchten, aber dennoch gerne ein aktuelles Android-Smartphone hätten.

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Gerade einmal 149,99 Euro verlangt das Unternehmen für eines ihrer Highend-Geräte namens SP-80. Hierbei handelt es sich um ein Smartphone, auf welchem die Android-Version 2.3 läuft. Das Gerät besticht auf den ersten Blick durch seine kompakten Masse und der für ein Produkt in dieser Preisklasse doch hochwertigen Verarbeitung. Nichts wackelt, knarzt oder hat Spiel. Auch der Akkudeckel sitzt bombenfest und rastet mit ein wenig Druck fest ein. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 8,9 Zentimetern entspricht der Bildschirm der Grösse eines 3,5 Zoll-iPhone-Displays. Allerdings hat man an der Auflösung gespart. Mit 320x480 Pixeln bei 262.000 Farben kommt der Bildschirm natürlich nicht an die gestochen scharfen Traumwerte der Konkurrenz heran. Dennoch müsst ihr auch hierbei nicht auf Multitouch oder auf eine kapazitive Eingabe verzichten. Mit einem Fingerstreich gelingt euch jede gewünschte Aktion. Dass sich nach vier Wochen Benutzung zwei Staubkörner unter dem Display gesammelt haben, ist hingegen unschön. Das SP-80 ist also nichts für staubige Hosentaschen.

Dies und das Bild
Auffallend sind die vielen Tasten unterhalb des Displays. Vier kapazitive Buttons (Home, Menü, Zurück und Suche) ermöglichen euch das Navigieren durch das Betriebssystem. Seltenheitswert haben jedoch eine jeweils separate Taste für das Annehmen und Wegdrücken von Gesprächen. Dies kennt man weniger von Smartphones als von klassischen Handys. Da sie sich sogar als Einschalttaste für das Gerät missbrauchen lassen, sind sie auf jeden Fall eine sinnvolle Bereicherung. Unter der Haube werkelt ein 600 MHz-Prozessor, der im Zusammenspiel mit 256 MB Arbeitsspeicher für halbwegs flüssiges Arbeiten sorgt. Halbwegs deshalb, da zwar die Oberfläche recht flüssig bedienbar ist und auch das Surfen im Internet durchaus Spass macht, man aber dennoch schnell an die Leistungsgrenzen des Geräts stösst. Multitasking ist nur bedingt möglich. Einfache Apps, das Surfen im Netz, das Bearbeiten von E-Mails oder das Hören von Musik - diese Kernfunktionen eines Smartphones werden vom SP-80 jedoch allesamt ohne Murren ausgeführt. Obendrein spart der schwächere Prozessor natürlich auch noch etwas Akkukapazität. Nur von extrem aufwändigen 3D-Spielen hält das Gerät nicht viel und streikt hier ebenso wie bei der Wiedergabe von Flash-Inhalten im Browser.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 15 Mrz 2012 @ 11:31
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