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Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn Special

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Unsere Kollegin Katja Wernicke (nicht verwandt oder verschwägert mit Sven Wernicke) berichtet in Tagebuchform von ihren Erlebnissen im kürzlich gestarteten MMOG-Reboot Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn.

Während die Rollenspielgemeinde auf die Fortsetzung und zugleich das Ende der Lightning-Geschichte aus Final Fantasy XIII wartet, kann derzeitig ein fast neues Final Fantasy gespielt werden. Mit Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn startet Square Enix einen (weiteren) Versuch, im MMO-Geschäft Fuss zu fassen. Immerhin ist einigen sicherlich Final Fantasy XI im Gedächtnis geblieben - egal, in welcher Hinsicht. Doch die Vorfreude auf dieses Online-Rollenspiel ist nicht ganz so gross, wie eigentlich üblich.

Wirklich neu ist Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn nämlich nicht, da Square Enix die Server zum Spiel schon 2010 eröffnet hat. Damals sehnsüchtig erwartet, wurde Kritik schnell deutlich. Viel zu wirr war das Crafting-System, die Steuerung viel zu langsam, keine Tastaturkürzel, sehr frustrierend im Solobereich, und generell ein sehr, sehr anstrengendes Kampfsystem. Letztendlich stellte man den Titel nicht ein, sondern verpasste ihm eine Generalüberholung, mit der man all das besser machen wollte, was im Original schief lief. Herausgekommen ist nun A Realm Reborn, welches derzeitig für PlayStation 3 und PC erhältlich ist. Eine Umsetzung für PlayStation 4 ist geplant.

Hör' hin ... Fühl' es ...

Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn möchte vor allem durch eine schöne Story, welche sich je nach Anfangsstadt (insgesamt drei an der Zahl) etwas unterscheidet, einer tollen Grafik und einem schnelleren Gameplay überzeugen. Ersteres funktioniert definitiv ganz gut, denn nach dem dramatischen Auftauchen von Bahamut ist der grüne Planet Hydaelyn dem Ende geweiht. Nach fünf Jahren des Kämpfens stehen die Eorzäer am Beginn eines neuen Zeitalters: Von der Grenze im Osten her treiben die Truppen des Garleischen Kaiserreichs die Invasion voran, während die Wilden Stämme Wesen mit göttlichen Kräften zu ihrer Unterstützung beschwören. Einzig der Spieler ist die Hoffnung auf den Untergang der Schatten, doch du weisst nichts von deinem Schicksal und möchtest einfach nach Ruhm, Ehre und Reichtum suchen. Durch entsprechende Story-Missionen mit hübschen Zwischensequenzen wird die Geschichte vorangetrieben, während es nebenbei gilt, den normalen Bürgern zu helfen. So müssen also Nebenmissionen, Fate-Quests, die zufällig auf der Welt stattfinden und von allen beendet werden können, und Klassen-Quests bestritten werden, um die Schatten zu besiegen.

Final Fantasy XIV Online Bild

Erste Erfahrungen: Charaktererstellung, Erkundung der Stadt

Die ersten Schritte in Final Fantasy XIV Online: A Realm Reborn waren und sind noch sehr anstrengend: Permanent sind die Serverkapazitäten an ihren Grenzen, trotz Aufschaltung weiterer EU-Server. Das bedeutet leider, dass die Erstellung eines Charakters noch funktioniert, die Server-Auswahl jedoch offline ist. Eine Ausweichmöglichkeit bieten die japanischen Server - zumindest so lange, bis die Japaner selber spielen wollen. Damit aber noch nicht genug: Hat man die Ehre, spielen zu können, dann sollte man nicht trödeln, denn viel zu oft wird man aus dem Spiel geworfen und muss mindestens eine Stunde warten, ehe man wieder an der Reihe ist. Meine Vermutung ist, dass das Ausloggen einfach nicht funktioniert. Selbst nach dem Klick auf den Button "Ausloggen" und nach dem erneuten Einloggen 30 Minuten später kommt die Fehlermeldung, dass mein Charakter noch nicht ausgeloggt sei. Wieso das so ist, wollte ich den Support fragen, doch nach 45 Minuten in der Chat-Warteliste und 10 Minuten vor dem Ende der Chat-Arbeitszeiten wurde ich gekickt. Schade.

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Daniel Boll

 
Daniel Boll am 24 Sep 2013 @ 11:26
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