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Gamehotel: Soirée 2009 Reportage

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Wie es so schön heisst: Alle Jahre wieder! Am 27. Oktober 2009 fand nun bereits zum vierten Mal die Schweizer Ausgabe der beliebten GameHotel-Event-Reihe statt, welche vor ganzen sieben Jahren ihr Debüt in Paris feierte. Dabei gab sich das etablierte Happening um die Organisatoren Tina Cassani und Bruno Beusch in diesem Jahr im etwas familiäreren Gewand, waren doch nur geladene Gäste und einige glückliche Gewinner von Tickets im Papiersaal des SihlCity-Zentrums anwesend. Im Rampenlicht standen auch bei der diesjährigen Ausgabe wieder prominente und unbekanntere Gäste aus allen Sektoren der Videospieleindustrie, die ihrer Kreativität für einen Abend völlig freien Lauf lassen durften.



Reinventing Fun

Wie schon die vorangegangenen Ausgaben der Event-Reihe stand auch die GameHotel Soirée 2009 ganz unter einem vereinigenden Motto, das in diesem Jahr "Reinventing Fun: From Games to Entertainment" lautete. Dabei wurde diesmal nicht so sehr auf bombastische und langgezogene Präsentationen kommender Titel gesetzt, sondern vielmehr der Dialog zwischen kreativen Köpfen der Industrie gefördert. Ein Format, das der Idee der Reihe als Kreativgipfel der Videospielindustrie, wie sich herausstellen sollte, mehr als nur gerecht wurde! Gleich zu Beginn des kurzweiligen Abends stellte Bruno Beusch, Moderator und Mitgründer des GameHotel, dem Publikum alle sechs Gäste des Abends vor. Matias Myllyrinne, seines Zeichens CEO des finnischen Entwicklers Remedy Entertainment (Max Payne), brachte dabei einige Videos aus dem heiss erwarteten Actionspektakel Alan Wake, welches exklusiv für die Xbox 360 erscheinen soll, mit. An sein Ende der Couch gesellten sich ausserdem Kevin McSherry und Daniel Neil vom englischen Studio FreeStyleGames, welches erst kürzlich an der Entwicklung der neuen Activision-Franchise DJ Hero beteiligt war.

Gamehotel Bild
Auf der anderen Seite der illustren Diskussionsrunde standen stellvertretend für den Indie-Sektor Jeroen Ellferich, CEO von Social Gaming-Studio Ex Machina, Marten Brüggemann, Game Director bei Pieces Interactive, und Alex Amsel, CEO von Tuna Technologies. In dieser Aufstellung mussten nun die drei Entwickler, welche unter der Aufsicht grosser Publisher arbeiten, und die drei Indie-Spielemacher im so genannten Battle of Ideas, einem Live-Kreativwettbewerb, gegeneinander antreten. Dazu musste jeweils eines der Teams eine Frage ziehen und diese dann innerhalb von zwei Minuten so ausführlich und unterhaltsam wie möglich beantworten. Die gegnerische Gruppe konnte den Versuch dann jeweils gelten lassen oder Einspruch erheben, um die eigene Vision ans Publikum zu bringen. Letzteres fungierte dann auch als Jury und bewertete die Beiträge jeweils mit einem von drei Schildern: Awesome, Soso und Boo!

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Ettore Trento

 
Ettore Trento am 30 Okt 2009 @ 13:38
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