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Metal Gear: Hideo Kojima Special

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Ende April wurde der vierte Grand Theft Auto-Teil veröffentlicht. Der Hype um das Spiel war so gross, dass sich ihm sogar Tageszeitungen nicht entziehen konnten. Erstmals wurde von den Feuilletonisten ein Computerspiel der Popkultur zugerechnet. Am 12. Juni erscheint der vierte Metal Gear Solid-Teil, der aller Voraussicht nach die Akzeptanz der Zocker noch weiter fördern wird. Dafür verantwortlich als der Kopf hinter dem Spiel ist der japanische Kult-Produzent Hideo Kojima.

Die Kindheit

Am 24. August 1963 kam Kojima in Tokio auf die Welt. Damals konnte natürlich noch keiner ahnen, dass er 45 Jahre später als siebtwichtigster Spieleentwickler gehandelt werden würde (Quelle). Seine Eltern waren viel beschäftigt und er musste schon früh lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Er träumte davon, später als Künstler zu arbeiten, schrieb Kurzgeschichten und produzierte Filme. Obwohl er von Kreativität nur so strotzte, rieten ihm seine Eltern davon ab, sein Hobby zum Beruf zu machen. 1986 trotzte er den Befürchtungen seiner Eltern und nahm einen Job als Designer bei Konami an.

Metal Gear Bild

Der Karrierestart

Das erste Spiel, an dem er mitarbeitete, hiess Penguin Adventure und wurde noch im Jahr seiner Einstellung bei Konami veröffentlicht. Bei der Produktion dieses Rollenspiels rund um einen Pinguin übernahm er die Rolle des Produktionsassistenten. Erstmalig als Autor und Kopf eines Spiels war er ein Jahr später bei der Produktion von Lost World beteiligt. Konami wurde aber nicht grün mit dem Projekt, lehnte es ab. Das Spiel wurde nie fertig gestellt.

Ein Jahr verging und 1987 wurde das von ihm mitentwickelte Metal Gear auf den Markt gebracht. Das Spiel, das zunächst auf dem damals populären MSX2-Computer und später als NES-Cartridge erschien, bedeutete Kojimas Durchbruch.

Metal Gear Bild
Millionen Käufer liebten die Mischung aus Action und Strategie. Erstmals war es nicht Ziel des Spiels, so viele Gegner wie möglich zu töten, sondern der gegenteilige Effekt sollte den Reiz ausmachen. Nur durch schleichen und strategisches Beseitigen der Gegner gelangte man zum Ziel. Später erzählte er, dass er die Idee für Metal Gear schon in der Kindheit hatte. Er liebte es, verstecken zu spielen und übertrug das Prinzip in die virtuelle Welt. Das Genre Tactical Espionage Action war geboren.

Metal Gear
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Sebastian Hensel

 
Sebastian Hensel am 11 Jun 2008 @ 23:23
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