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Nokia: Lumia 1020 Hardware Test

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Trotz der Tatsache, dass sich Nokia mittlerweile von der Handysparte getrennt und diese komplett an Microsoft verkauft hat, veröffentlichten die Finnen in den letzten Monaten noch einige neue Smartphones. Eines dieser Geräte ist das Lumia 1020, welches zwar bei der Leistung durchaus mit den bisherigen Windows-Phone-8-Handys in einer Liga spielt, aber in puncto Bildqualität wohl derzeit jedes andere Smartphone der Welt aussticht! Satte 41 Megapixel verspricht das Unternehmen, so zumindest auf dem Papier. Wir haben den Kamerakraftprotz im Alltag getestet.

Knallig oder lieber traditionell?

Schon damals, in den Anfängen des Handyzeitalters, konnte sich Nokia durch die Verwendung von bunten Austausch-Covern von der Konkurrenz stilistisch abheben. Auch bei den aktuellen Modellen setzt sich dieser Trend fort. Das Lumia 1020 steht nämlich in drei verschiedenen Farben in den Regalen der Händler zum Kauf bereit: Schwarz, Weiss und Gelb. Während die beiden zuerst genannten Farben eher in traditionellen Käuferschichten auf Kundenfang gehen, kommt die gelbe Variante ziemlich flippig und erfrischend daher. Allen drei Modellen ist dabei das rechteckige Design sowie eine hohe Wertigkeit gemein.

Nokia Bild
Die Rückseite besteht aus einem einzigen Stück Polycarbonat und zeigt sich äusserst widerstandsfähig gegenüber Kratzern. Zwar ist die Oberfläche glatt, gleichzeitig verhindert sie jedoch recht gut, dass euch das Smartphone bei feuchten Händen zu Boden rutscht. Durch das Unibody-Gehäuse verzichtet Nokia allerdings auf die Möglichkeit, den Akku durch den Benutzer selbst austauschen zu lassen. Die micro-SIM-Karte findet hingegen in einem kleinen Einschub, der seitlich am Gerät eingelassen wird, Platz. Wie beim iPhone liegt dem Lieferumfang des Lumias ein entsprechendes Werkzeug bei, mit welchem ihr diesen Steckplatz herausziehen könnt. Der Speicherplatz - wahlweise 32 GB oder 64 GB - ist dafür allerdings nicht erweiterbar. Da der Fokus beim Lumia 1020 vorzugsweise auf der Kamera liegt, ist dieser begrenzte Speicher eine nicht ganz nachvollziehbare Entscheidung. Die Rückseite umschliesst auch das Kameraobjektiv, welches leicht nach Aussen hin gewölbt hervorsticht. Dadurch liegt das Gerät immer leicht schräg auf, wenn ihr es auf einen flachen Tisch legt. Auf die Kamera selbst werden wir an späterer Stelle noch zu sprechen kommen.

Das schwarz umrandete Display liegt mit seinen 4,5 Zoll im Grössenmittelfeld, kann jedoch durch zahlreiche technische Raffinessen überzeugen. Allen voran ist die HD-Auflösung von 1280 x 768 Pixel (eine Pixeldichte von 334 ppi) eine wahre Augenfreude. Dank der zum Einsatz kommenden AMOLED-Technologie werden Farben kräftig und sehr intensiv dargestellt. Wer mag, kann in den Einstellungen des Handys die Farbsättigung und die Farbtemperatur auch noch manuell nachjustieren. Ausserdem ist der Bildschirm im Sonnenlicht, nach entsprechender Aktivierung in den Einstellungen, besonders gut ablesbar. Im Winter lässt sich das Smartphone notfalls sogar mit Handschuhen bedienen. Ebenfalls recht praktisch, wenn auch ein kleiner Energiefresser, ist die Möglichkeit, das Handy mittels Doppeltippens mit den Fingern aufzuwecken. Zu guter Letzt sorgt die Verwendung von Corning Gorilla Glas 3 dafür, dass sich das Display extrem widerstandsfähig gegenüber Kratzern zeigt. Kurzum gesagt: Im Lumia 1020 wurden so gut wie alle derzeit auf dem Markt erhältlichen Display-Funktionen in einem Gerät vereint, sodass zumindest in dieser Teildisziplin von einer eierlegenden Wollmilchsau gesprochen werden kann. Hier sollte sich so mancher Hersteller eine Scheibe abschneiden!

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 20 Jan 2014 @ 09:01
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