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Pearl: Luminea WLAN-Steckdose Hardware Test

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Auf dem Nachhauseweg das Licht in der Wohnung anschalten, vom Bett aus vor dem Schlafengehen den Fernseher abschalten oder der Spielekonsole von unterwegs aus den Befehl erteilen, in den Standby-Modus umzuschalten, um schon einmal ein größeres Update herunterzuladen, während gerade niemand zu Hause ist: Für Smarthome-Geräte gibt es mittlerweile viele Einsatzzwecke. Wir haben die universal einsatzbare WLAN-Steckdose von Luminea einige Wochen lang getestet und berichten davon.

Einstecken, einschalten, einrichten: läuft

Was waren das für Zeiten, als man für zwei Wochen in den Urlaub fuhr und im Ferienparadies bemerkte, dass man vergessen hatte, den automatischen Futterautomaten für die daheim gebliebenen Kaninchen einzuschalten. Schnell wurden Freunde und Verwandte alarmiert, die den Retter in der Not spielen mussten. Klar, dieses Beispiel ist natürlich völlig übertrieben und aus der Luft gegriffen, aber nichtsdestoweniger fallen wohl so gut wie jedem von uns – auch ohne groß darüber nachdenken zu müssen – sicherlich viele Anwendungsbeispiele für sogenannte Smarthome-Geräte ein. Wer jedoch teure Investitionen scheut, der findet mit der WLAN-Steckdose von Luminea vielleicht eine preiswerte Alternative.

Wer das über Pearl vertriebene Produkt erwirbt, der erhält einen zunächst einmal an eine Zeitschaltuhr erinnernden Steckdosenaufsatz. Dieser wird einfach in eine reguläre Steckdose gesteckt und mit dem heimischen WLAN-Funknetz verbunden. Alternativ befindet sich am Gerät auch noch ein separater An-aus-Schalter, der euch zudem farblich signalisiert, ob die Steckdose gerade mit dem WLAN-Netz verbunden ist oder nicht. Die Reichweite ist recht ordentlich, denn die Steckdose funktioniert auch dort noch, wo Amazons FireTV keine Verbindung mehr aufbauen kann. Leider funkt die Luminea-Steckdose jedoch nur in einem 2,4-GHz-Netzwerk.

Die Einrichtung erfolgt komplett über die App iO.e, die kostenlos für Android- und iOS-Geräte zum Download über die jeweiligen Marktplätze zur Verfügung steht. Benötigt wird lediglich eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zur Registrierung. Die Server stehen allerdings vermutlich in China, woher auch die Programmierer dieser App stammen. Wenn ihr einmal den Anmeldungsprozess durchlaufen habt, bekommt ihr ein aufgeräumtes Benutzerkonto geboten, über welches ihr auch per Mobilfunkverbindung unterschiedliche Informationen mühelos abrufen und Einstellungen verändern könnt. Solltet ihr mehrere WLAN-Steckdosen besitzen, könnt ihr diese der Reihe nach komfortabel ein- oder ausschalten. Zudem ermöglicht es euch die App, mit welcher ihr auch andere Smarthome-Erweiterungen koppeln könnt, mit wenigen Mausklicks einen Zeitschaltplan zu erstellen, damit die angeschlossenen Steckdosen zu festgelegten Zeitpunkten Strom abgeben. Die Dose gibt dabei eine maximale Stromstärke von 16 Ampere aus und ist laut dem Hersteller bis 3.680 Watt belastbar. Praktischerweise zeigt euch die App auch gleich den Energieverbrauch des angeschlossenen Verbrauchers an. So lassen sich mögliche Stromfresser leicht erkennen.

Weniger schön ist jedoch der Stromverbrauch der App selbst, die anscheinend im Hintergrund – zumindest auf unseren Android-Geräten – immer aktiv ist und so kräftig an eurem Akku nuckelt. Wenn euer Smartphone oder Tablet eine Schlafenlegen-Funktion für Apps bietet, solltet ihr iO.e unbedingt in den Ruhemodus versetzen. Das spart eine Menge Akkupower, und Nachteile konnten wir während des Testzeitraums hierdurch keine erkennen, sofern ihr nicht automatische, ortsabhängige Funktionen nutzen wollt, die euren genauen Aufenthaltsort benötigen. So könnt ihr beispielsweise einstellen, dass die App auf eurem Nachhauseweg bereits automatisierte Schaltungen vornimmt.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 16 Feb 2018 @ 15:46
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