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Pearl: Meteorit NB-10.dual Hardware Test

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Tablets haben den Markt der Note- und Netbooks in den letzten Jahren kräftig aufgemischt. Wusste man 2010 noch nicht so recht, wie das iPad im Alltag einzusetzen war, können wir uns ein Leben ohne die mobilen Begleiter heute kaum mehr vorstellen, wenngleich es die eine oder andere Situation gibt, in welcher man sich eine echte Maus und Tastatur zurückwünscht. Einen Spagat aus Netbook und Tablet versucht der Eletronikimporteur Pearl mit dem Meteorit NB-10.dual hinzulegen und kombiniert ein Mini-Notebook mit einem Tablet-Betriebssystem. Hat man hier eine Marktlücke aufgetan?

Fisch oder Fleisch oder beides?

Auf den ersten Blick handelt es sich beim NB-10.dual um ein traditionelles Netbook. Rein äusserlich kann man nämlich nicht erahnen, dass sich unter der Haube ein Android-Betriebssystem versteckt. Die kompakten Abmessungen von 24,7 x 17,3 x 2,5 Zentimetern sowie das für ein solches Gerät recht geringe Gewicht von 768 Gramm - die Oberfläche besteht komplett aus etwas billig wirkendem Plastik - tragen dazu bei, dass das Gerät in nahezu jeder kleinen Tragetasche Platz findet. Zwar vermittelt das zum Einsatz kommende, matt gehaltene Material keinen allzu hochwertigen Eindruck, für den Verkaufspreis von 139,90 Euro geht es jedoch noch in Ordnung. Das 10,1-Zoll grosse Display, welches sich nach dem Offenklappen des Geräts präsentiert, löst mit insgesamt 1024 x 600 Pixel auf und präsentiert trotz der geringeren Auflösung alle Inhalte ausreichend hell und leuchtstark. Auch Text wird entsprechend leserlich dargestellt, sodass ihr durchaus auch längere Textabschnitte lesen könnt, ohne gleich einen Augenarzt aufsuchen zu müssen.

Pearl BildDie integrierte Tastatur besitzt einen angenehmen Druckpunkt, wenngleich das Tippen mit dem Zehn-Finger-System aufgrund der Kompaktheit der Tastatur zunächst einige Einübung erfordert. Zudem ist die Leertaste relativ tief im Gehäuse versenkt, sodass man diese hin und wieder nicht richtig trifft. Immerhin bietet die integrierte Tastatur einige Sondertasten, mit welchen ihr beispielsweise den Browser, das E-Mail-Programm oder den Kalender aufrufen könnt. Eine individuelle Belegung ist jedoch nicht vorgesehen. Insgesamt macht die Tastatur einen etwas klapperigen Eindruck, der jedoch die Funktion nicht beeinträchtigt. Das ebenfalls integrierte Touchpad (als Mausersatz) ist recht ungenau und träge, sodass es nicht über ein Notbehelf hinausreicht. Das ist schade, denn das NB-10.dual besitzt keinen Touchscreen, und die komplette Navigation muss demnach über die Tastatur und die Maus erfolgen. Zum Glück kann man jedoch sehr unkompliziert eine beliebige externe Maus über einen der freien USB-Anschlüsse anschliessen. Während die linke Maustaste zum Ausführen von Aktionen dient, simuliert die rechte Maustaste die Zurücktaste. Auch das Scrollen gestaltet sich mit dem Mausrad einer externen Maus wesentlich komfortabler, während die integrierte Lösung dem Nutzer einiges an Fingerakrobatik abverlangt. Übrigens könnt ihr an insgesamt drei USB- und einen HDMI-Schacht allerhand weitere Geräte anstöpseln, die auch in den meisten Fällen ohne Probleme erkannt werden. Das NB-10.dual selbst geht sowohl über WLAN als auch über ein Netzwerkkabel ins Netz.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 18 Jun 2014 @ 17:01
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