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Pearl: SP120 und SP140 im Hardware Test

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Smartphones sind längst aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Inzwischen verkauft fast jeder Laden so ein kleines Gerät, mit welchem man nicht mehr nur telefonieren oder SMS verschicken kann. Während dabei die Schlacht um grössere Displays und mehrkernige Prozessoren immer groteskere Ausmasse annimmt, bleiben innovative Features allerdings in den letzten Monaten ein wenig auf der Strecke. Der Elektronikhändler Pearl vertreibt seit kurzer Zeit unter der Eigenmarke simvalley mit dem SP120 und dem SP140 ebenfalls zwei neue Android-Geräte. Können sich die Smartphones zum Kampfpreis gegen die Konkurrenz behaupten?

Ausverkauft!

Es ist gar nicht so einfach, an eines der begehrten Testmuster des SP120 beziehungsweise des SP140 zu gelangen. Obwohl bereits vor einigen Monaten angekündigt, hat sich die Veröffentlichung immer weiter in den Spätsommer verschoben. Aufgrund einer hohen Nachfrage waren die gelieferten Geräte immer innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Mittlerweile sind jedoch mehrere Container aus Fernost in Deutschland eingetrudelt, so dass Pearl immerhin einige Handys ausliefern konnte, wenngleich die Lagerbestände noch immer knapp bemessen sind.

Pearl Bild
Pearl verkauft die beiden Smartphones zum absoluten Tiefpreis. Gerade einmal 189,90 Euro werden für das SP120 veranschlagt, während das SP140 mit 219,90 Euro zu Buche schlägt. Trotzdem liegt dieser Preis ein wenig über jenem der Android-Einsteigermodelle, die bei Aldi, LIDL und Konsorten verkauft werden. Dafür erhaltet jeweils ein Smartphone, welches es mit den ganz Grossen der Branche durchaus aufnehmen kann und einige Besonderheiten bietet. Nimmt man eines der Geräte in die Hand, fällt sofort das ansprechende Design auf. Die Rückseite vermittelt dem Auge - Klavierlack sei Dank - eine hochwertige Verarbeitung, die sich auf dem gesamten Handy fortsetzt. Zwar wurden hauptsächlich Materialien aus Plastik verwendet, in Kombination mit dem Display und der metallähnlichen Umrundung machen jedoch beide Geräte einiges her. Besonders die leicht nach oben hin abgesetzte Display-Umrandung unterstützt den sehr edlen Eindruck. Der zum Einsatz kommende Klavierlack ist allerdings etwas anfällig für Mikrokratzer - eine ähnliche Problematik wie beim iPhone 3GS -, so dass ihr das SP120 und das SP140 unbedingt in einer Handytasche tragen solltet. Die extrem glatte Oberfläche der Rückseite und die geschwungenen Seitenflächen lassen das Smartphone zudem auch schnell aus der Hand gleiten.

Zwillinge, die keine sind

In puncto Display trennen sich die Wege der beiden Brüder. Während beim SP120 ein 4 Zoll (10,2 cm) grosser Bildschirm verbaut wurde, freuen sich Käufer des SP140 über ein 4,5 Zoll-Display (11,4 cm). Durch die erhöhte Display-Diagonale hat simvalley auch die Auflösung ein wenig nach oben geschraubt. 960x540 Pixel (SP140) stehen 800x480 Pixeln (SP120) gegenüber. Aufgrund des kleineren Bildschirms des SP120 fällt dies jedoch nicht unbedingt ins Gewicht. Beide Displays sind gestochen scharf und allgemein gut ablesbar. Einzig ein kleiner Blaustich sowie eine schlechte Ablesbarkeit im direkten Sonnenlicht trüben ein wenig den Gesamteindruck. Fingerabdrücke lassen sich übrigens von beiden Displays recht leicht entfernen - auch ohne Mikrofasertuch. Entgegen vielen Einsteigermodellen verfügen beide Geräte über einen automatischen Helligkeitsregler.

Pearl Bild
Ansonsten sehen beide Smartphones äusserlich nahezu identisch aus. Das SP120 geht also durchaus als kleinerer Zwillingsbruder des SP140 durch. Eine seitlich angebrachte Auslösetaste für die Kamera, die mittlerweile allerdings als Ausrichtungssperre ab Werk umfunktioniert wurde, findet sich beim SP120 nicht. Dafür verfügt letzteres Gerät über eine weitere Home-Taste unter dem kapazitiven Bedienfeld des Displays, welches bereits über eine digitale Home-Taste verfügt. Sinn oder Unsinn dieser damit doppelt vorhandenen Funktion wollte sich uns deswegen nicht so recht erschliessen, zumal der Druckpunkt der Taste nicht sonderlich gelungen ist und sie sich nur schwer per Einhandbedienung erreichen lässt.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 19 Sep 2012 @ 12:43
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