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Pearl: simvalley AW-414.Go Hardware Test

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Pearl hat mal wieder neue Elektronikspielzeuge aus dem Ärmel geschüttelt und steigt nun grossflächig in den Handy-Uhren-Markt ein. Dazu hat man gleich drei Modelle auf den Markt gebracht, die durch einen attraktiven Verkaufspreis Samsung und Konsorten die Kunden abjagen sollen. Klappt der Versuch, auf kleinstem Raum so viel Hardware zu verbauen, oder bleibt eine Handy-Uhr auch in Zukunft nur Spielzeug? Wir haben mit dem AW-414.Go das günstigste Modell getestet.

James Bond würde vor Neid erblassen

Vor einigen Jahren war man stolz, wenn man anstatt einer einfachen Armbanduhr eine Uhr mit einem integrierten Taschenrechner getragen hat. Auch wenn man die Mäusetastatur kaum bedienen konnte, fühlte man sich mit dem kleinen Technikwunder am Handgelenk ein wenig wie der Geheimagent 007, auch wenn man nur Zahlen zusammenrechnen und keine Raketen oder tödliche Laserstrahlen abfeuern konnte. Während in den letzten Jahren die Armbanduhren ein wenig aus der Mode kamen und die Handys die Zeitabfrage übernahmen, setzten Pebble, Samsung und Sony im letzten Jahr einen neuen Trend in Gang. Allerdings handelt es sich bei den meisten Uhrenmodellen um Smartphone-Begleiter, da sie, um zu funktionieren, stets mit dem eigenen Smartphone verbunden sein müssen.

Pearl Bild
Anders die Pearl-Modelle. Die AW-414.Go ist mit einem eigenen Funkmodul ausgerüstet, sodass sie ohne Smartphone funktioniert. Dazu müsst ihr den Akkudeckel seitlich aufschrauben und eine Micro-SIM-Karte einlegen. Unter dem Akkudeckel des Winzlings verbirgt sich - man mag es kaum glauben - ein Platz für eine handelsübliche MicroSD-Speicherkarte. Zudem lässt sich ein schmaler Akku mit einer Kapazität von 600 mAh einlegen, der im Gegensatz zur Konkurrenz einfach vom Kunden selbst ausgetauscht werden kann. Die Batterie sorgt für eine Laufzeit der Uhr von mehreren Stunden im Standby, während der kleine Akku jedoch im Dauerbetrieb schnell an Leistung verliert. Insgesamt gesehen, auch aufgrund einer sehr schnellen Aufladung, ist die Betriebslaufzeit der AW-414.Go aber recht ordentlich. Wasserdicht ist die Uhr bauartbedingt übrigens nicht! Die sonstigen technischen Funktionen der Uhr lassen kaum etwas vermissen. Die Palette reicht von WLAN, GPS und Bluetooth bis hin zu einer Unterstützung des HSDPA-Funkstandards mit bis zu 7,2 Mbit/s im Download. Selbst eine Drei-Megapixel-Kamera wurde seitlich am Gehäuse montiert. Ausserdem sorgt ein Zweikernprozessor dafür, dass der Smartwatch auch bei leistungsintensiven Apps nicht so schnell die Puste ausgeht.

Pearl
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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 14 Feb 2014 @ 08:45
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