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Pearl: simvalley SPX-28 Hardware Test

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Allenthalben veröffentlichen die meisten der Smartphone-Hersteller ein Top-Gerät nach dem anderen. Da darf der Elektronikimporteur Pearl selbstverständlich nicht fehlen und so bringt er mit dem SPX-28 einen weiteren, durchaus interessanten Kandidaten ins Rennen. Wir haben uns das Gerät in Verbindung mit der Induktionsladestation von Callstel genauer angeschaut.

Was lange währt, wird endlich gut

So oder so ähnlich kann die Geschichte der Veröffentlichung des SPX-28 umschrieben werden. Nachdem Pearl das simvalley-Gerät bereits auf der diesjährigen CeBIT im März mit im Reisegepäck hatte und die Presse es ausführlich antesten konnte, dauerte es noch einige Wochen und Monate, bis wir endlich das finale Produkt in den Händen halten durften.

Pearl Bild
Doch das Warten hat sich gelohnt. Das SPX-28 macht nämlich auf den ersten Blick einen ziemlich hochwertigen Eindruck. Das 5-Zoll-Display löst mit 1280 x 720 Pixeln entsprechend hoch auf, sodass Bilder, Videos und Texte scharf dargestellt werden. Der Bildschirm ist - natürlich auf der höchsten Helligkeitsstufe - hell genug, sodass ihr auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch immer einigermassen das Display ablesen könnt. Ein automatischer Helligkeitsregler sorgt zudem ausreichend schnell dafür, dass sich der Bildschirm auf aktuelle Lichtverhältnisse entsprechend einstellt. Eine Display-Schutzfolie ist sogar bereits ab Werk zumindest bei unserem Modell blasenfrei montiert.

Kapazitive Tasten für die Benutzerführung sucht man stattdessen vergeblich. Vielmehr setzt das SPX-28 auf die Google-interne Android-Lösung, die drei Tasten - Zurück, Home und Taskmanager - am unterem Bildschirmrand einblendet. Dies ist Geschmackssache, da so ein Bereich des 5-Zoll-Displays nicht für die eigentlichen Bildschirminhalte zur Verfügung steht. Ansonsten nutzt der Hersteller simvalley die Vorderfront nahezu vollständig für das Display aus. Am unteren Rand befindet sich zudem eine leicht abgeschrägte Leiste aus augenscheinlich gebürstetem Metall, die das SPX-28 zum echten Hingucker werden lässt und in welcher das Mikrofon untergebracht ist. Der Rest des Smartphones besteht hauptsächlich aus Plastik - insbesondere der abnehmbare Akkudeckel -, wobei auch hier die Verarbeitung keine Kritik zulässt. Alles sitzt bombenfest - da wackelt nichts. Mit einem Gewicht von zirka 138 Gramm und Abmessungen von 13,9 x 7,0 x 0,8 Zentimeter liegt das SPX-28 trotz seiner Grösse gut in der Hand. Selbst eine Einhandbedienung ist noch problemlos für Männerhände möglich.

Aussen hui und innen pfui?

Äusserlich mag ein Smartphone noch so schön sein, wenn seine inneren Werte nicht stimmen, kann die Android-Plattform schnell zu einer Ruckelorgie werden. Dass das hierbei nicht der Fall ist, beweist ein Blick auf das Datenblatt des SPX-28: Ein Cortex-A7-Prozessor mit vier Kernen und einer Taktrate von 1,3 GHz bietet die Grundlage, während das Gerät zudem von einer Mali-400-MP-Grafikeinheit sowie 1 Gigabyte Arbeitsspeicher angetrieben wird. Diese Konstellation reicht aus, um flüssig durch Menüs zu scrollen, im Netz zu surfen und Videos ruckelfrei anzuschauen. Auch Spiele sind für das SPX-28 kein Problem, wenngleich das Smartphone bei extrem grafikintensiven Titeln auch an seine Leistungsgrenze stossen kann. Im Alltag bleibt das SPX-28 jedoch ein durchaus verlässlicher Begleiter - auch Multitasking mit vielen gleichzeitig geöffneten Apps bringt es nicht ins Schwitzen. Nur der integrierte Speicherplatz fällt mit etwas mehr als 2 Gigabyte recht mager aus. simvalley-typisch ist dieser nicht als externer Speicherplatz formatiert, sodass ihr beispielsweise zuerst eine Speicherkarte einlegen müsst, wenn ihr etwa Fotos schiessen wollt.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 26 Aug 2014 @ 14:04
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