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Spielegruft: Auf Eis gelegt, eingeäschert und vergraben! Special Teil 2

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Herzlich Willkommen zum zweiten Teil von unserem Gruft-Special, verehrte Leserinnen und Leser. Auch dieses Mal haben wir für euch wieder ein paar abgebrochene Projekte aus ihrem jämmerlichen Dasein befreit, womit sie sich zumindest in Artikelform noch einmal der Weltöffentlichkeit präsentieren dürfen. Freak Boy, wir haben dich nicht vergessen. Auch an dich Gex, du freundlicher Gecko, haben wir gedacht. Sogar einen Phönix lassen wir aus der Asche auferstehen. Das und noch vieles mehr erwartet euch im zweiten Teil unseres Spielegruft-Specials.

Freak Boy


System: Nintendo 64
Entwickler: Zono Incorporated / Virgin Interactive
Status: Opfer "dummer Management-Entscheide"

Freak Boy galt bei seiner Ankündigung im Jahre 1996 als einer der ambitioniertesten Projekte für die damals noch junge und revolutionäre Nintendo 64-Hardware und wurde 1999 vom ehemals bei Publisher Virgin Interactive angestellten Designer Julian Rignall als "eines der grossartigsten Spiele, die nie erschienen sind" bezeichnet. Das alleine sagt schon genug darüber aus, was das Projekt im Endeffekt durchmachen musste.

In der, nennen wir es mal Haut, eines bizarren Wesens mit Namen Freak Boy wäre es ursprünglich das Ziel gewesen, die Welt Hedron von einer Horde noch bizarrerer Aliens zu retten. Vom Spielaufbau her hätte ein Action-Adventure entstehen sollen, welches vor allem durch seine durchgestylte Grafik für Aufmerksamkeit hätte sorgen sollen und dies auch getan hat. Nur war dies allem Anschein nach nicht im Sinne des Publishers, der den Titel insgesamt zweimal einem kompletten Redesign unterworfen hat und im Endeffekt doch nicht zufrieden war.

Spielegruft Bild
Dem Publisher sah das Spiel nicht "happy" genug aus. Es sah einfach nicht wie ein Nintendo-Spiel aus. Die jeweiligen Neuausrichtungen des Spiels nahmen etliche Monate in Anspruch und die Anstrengungen der Entwickler verstrichen schlussendlich im Videospielnirwana. "Es war eine Kombination aus Idioten, Schwachköpfen und dummen Management-Entscheiden", erinnert sich Rignall. Videomaterial existiert im Gegensatz zu Bildmaterial praktisch nicht. Eines, welches euch zumindest ansatzweise einen Eindruck vom Spiel verschafft, konnten wir aber dennoch ausfindig machen:



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Andy Wyss

 
Andy Wyss am 12 Feb 2010 @ 13:21
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