GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Square Enix: Games of E3 Special

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Jedes Jahr aufs Neue pilgern die videospielversierten Menschen nach Los Angeles. Der Grund ist eindeutig: die regelmässig stattfindende E3. Dieses Jahr ist die Messe bereits vorübergegangen, aber die ausgelösten Nachbeben werden noch lange zu spüren sein. Die vorgestellten Spiele sind schliesslich noch nicht alle erschienen, weshalb die Anhängerschaft der virtuellen Abenteuer erst nach und nach mehr über die Titel erfahren wird. So stellte der Entwickler und Publisher Square Enix kürzlich noch einmal seine auf der E3 präsentierten Titel vor, um einen Einblick in die Qualität der zukünftigen Erscheinungen zu gewähren. Wir waren in den Hamburger Büros der traditionsträchtigen Firma vor Ort.

Der japanische Spielehersteller Square Enix ist vor allem für seine zahlreichen Rollenspiele bekannt. Gerade mit Reihen wie Final Fantasy und Kingdom Hearts konnte sich die Spieleschmiede einen Namen machen und eine breite Anhängerschaft hinter sich ziehen. Doch nicht jeder steht auf den östlichen Stil dieser Titel. Spätestens aber mit der Übernahme von Eidos hat sich der Konzern eine gute Stellung auf dem westlichen Markt erwirtschaftet. So hat Square Enix inzwischen wesentlich mehr zu bieten als nur reine Rollenspiele. Mit Marken wie beispielsweise Tomb Raider und Hitman wird eine grosse Masse an potenziellen Käufern angesprochen. Nun muss sich zeigen, ob diese Franchises auch zukünftig unter der neuen Schirmherrschaft bestehen und Erfolge aufweisen können.

Die Saga geht weiter

Als Erstes wurde die E3-Demo von Final Fantasy XIII-2 präsentiert, die wir später auch selbst antesten konnten. Der Level zeigte die beiden Hauptcharaktere Serah und Noel, die es in das aus dem Vorgänger bekannte Cocoon verschlagen hat. Dabei werden sie gleich zu Beginn von einer riesigen unsichtbaren Hand attackiert, die alles andere als friedlich gesonnen zu sein scheint. Das Ziel besteht in diesem Abschnitt darin, einen gigantischen Koloss namens Atlas zu besiegen. Gewohntermassen kann man sich dazu frei durch die Umgebungen bewegen, wobei die Levelstruktur schon wesentlich offener zu sein scheint als noch im letzten Teil. So bietet der gezeigte Abschnitt mehrere Wege an, um zum Ziel zu kommen. Mehr Variablen, die für weitere Offenheit sorgen, sind aber auch weiterhin ein wichtiges Thema. In einer Situation muss sich der Charakter zum Beispiel entscheiden, ob er den Koloss sofort angreift oder einen Umweg in Kauf nimmt, um ein unbekanntes Objekt zu erforschen. Dazu kann man die Meinung der weiteren Figuren einholen, damit die Entscheidung erleichtert wird. Die Alternative kann dabei durchaus spielerische Folgen haben. So sorgt der Umweg in der Demo beispielsweise dafür, dass der Koloss letztlich weniger Energie hat und somit leichter zu besiegen ist.

Square Enix Bild
Eine weitere Neuerung besteht in einer Art Kompass, der auftaucht, sobald Feinde in Reichweite sind. Sofern die Anzeige die Farbe Grün annonciert, ist der Widersacher noch harmlos und leicht zu besiegen. Schwenkt die Bildschirmanzeige durch zu langes Warten ins Rote über, präsentiert sich der Feind kampfbereit. Natürlich kann man auch an den Feinden vorbeirennen und der Herausforderung entgehen. Sofern der Spieler sich aber einem Twist stellen möchte, sollte er sich schnell entscheiden, um mit besseren Kampfkonditionen ins Geschehen einzusteigen. Die Auseinandersetzungen selbst kommen mit dem gewohnten Paradigmensystem daher, das auch hier zu gefallen weiss. Nach einem Kampf hat man in der Demo ein Monster als Belohnung bekommen, welches sich der Gruppe angeschlossen hat. Dieses Geschöpf bietet eine Spezialattacke, die durch eine Tastenkombination ausgelöst wird und den Widersachern ordentlich zusetzt. Solch eine Belohnung erhöht natürlich die Motivation, freie Auseinandersetzungen zu bestreiten.

Final Fantasy bietet mit seinen Quick-Time-Events ein wenig mehr Action, zeigt aber auch seine gewohnten Rollenspielaspekte und bietet einiges zum Entdecken an. Versteckte Kisten können zum Beispiel auf Knopfdruck von einem kleinen Wesen, das den Spieler begleitet, sichtbar gemacht werden. Trotz der vielen spielerischen Gemeinsamkeiten in Hinsicht auf den ersten Teil, verspricht Square Enix aber ein völlig eigenständiges Spiel, das auch ohne Vorkenntnisse genossen werden kann.

Square Enix
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?



Daniel Dyba

 
Daniel Dyba am 24 Jul 2011 @ 17:16
oczko1 Kommentar verfassen