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Teufel: Concept R Hardware Test

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"Die Zeiten, in denen eine Surround-Lautsprecher-Anlage aus Preisgründen oder Design-Aspekten zurückgestellt werden musste, sind vorbei" - das schreibt Teufel über ihr Concept R auf der eigenen Homepage. Nachdem wir im Winter schon das Concept E Magnum (zum Test) vorgestellt hatten, durchtönte in den letzten beiden Monaten mit dem Concept R ein weiteres Boxensystem unsere Redaktionsräume. Ob uns dabei der Klang, die Ausstattung und der Preis auch überzeugt haben, lest ihr uns unserem Test.

Bestellung

Direktvertrieb ist eines der Markenzeichen von Teufel. Ihre Systeme kann man in keinem Kaufhaus oder Onlineshop bestellen, ausser beim Unternehmen selbst. Auf ihrer Homepage (zur Teufel-Page) gibt es eine grosse Auswahl an PC-, Stereo-, Home Cinema-, und THX-Systemen sowie verschiedenen Subwoofern. Wählt man ein komplettes Boxensystem aus, wird dieses via Fax, E-Mail, Telefon oder einfach auf der Homepage bestellt. Die Versandkosten innerhalb Deutschlands betragen je nach Gerät von 12.50 Euro bis maximal 50 Euro, ins Ausland bis zu maximal 90 Euro. Bei der Lieferung in die Schweiz wird die Mehrwertsteuer abgezogen, das Gerät jedoch verzollt (Gesamtkosten Versand + Zoll bei einem Concept R zirka 120 Franken). Die Geräte werden sofort nach Fertigstellung beziehungsweise sogleich wenn sie auf Lager sind, verschickt.

Teufel Bild
Geliefert wird das Concept R sicher verpackt in zwei grossen Kartons


Lieferumfang

Das Concept R wird, wie auf dem Foto zu sehen ist, in zwei Kartons aufgeteilt verschickt. Im hohen schmalen Karton befinden sich die vier Standsäulen und der Center, im quadratischen der Subwoofer, der als Bassreflexsystem aufgebaut ist. Zudem sind fünfundreissig Meter Boxenkabel, eine Wandhalterung für den Center und eine einfache Bedienungsanleitung im Paket enthalten.

Verarbeitung

Neu gibt es das Set in zwei verschiedenen Holzfarben zur Auswahl. Sowohl die hellere Ahorn- als auch die uns vorliegende dunklere Kirschvariante sehen edel aus und passen in fast jedes aktuelle Wohnzimmer. Die vier Standlautsprecher bestehen auf den ersten Blick aus massivem Kirschholz, grau-silbrigem Plastik und einer schwarzen Bespannung, wobei der ovale Standfuss vor dem Aufstellen angeschraubt werden muss. Der Center setzt die Farbkombination fort, nur der Subwoofer springt aus der Reihe. Dieser besitzt ausschliesslich massive Kirschholzoptik, kombiniert mit einer schwarzen Bespannung und schwarzen Standfüsschen.

Alle Teile an unserem Testmodell sind äusserst gut verarbeitet und machen einen sehr robusten und standhaften Eindruck. Dieser Eindruck wird noch von der Teufel-Garantie verstärkt, denn zwölf Jahre sagen hier einiges aus.

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Das Concept R in der hellen Ahorn-Variante


Anschluss

Wenn die Standlautsprecher zusammengeschraubt sind, gilt es diese - grob gesagt - jeweils in die Ecken des Zimmers zu stellen, zwei Front- und zwei Surroundlautsprecher also. In der Mitte der beiden Frontlautsprecher wird der Bildschirm aufgestellt, auf ihm der Centerlautsprecher und daneben der Subwoofer. Die optimale Aufteilung wird im Handbuch von Teufel angegeben, jedoch sollten die Lautsprecher direkt auf den Hörplatz ausgerichtet werden.

Damit auch Sound erklingt, müssen die Boxen mittels der beigelegten Kabel, und der Subwoofer mittels beigelegtem Chinchkabel mit einem AV-Receiver verbunden werden. Teufel schlägt auf ihrer Homepage einige passende Modelle vor. Strom benötigt zur Soundwiedergabe neben dem AV-Receiver zudem auch der Subwoofer.

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Die Anschlüsse des Subwoofers


Um ein optimales Raumerlebnis zu erhalten, sollte der AV-Receiver für den Einsteiger am besten ein automatisches Kalibrierungssystem enthalten und mindestens 5x100 Watt Leistung bringen, damit die Teufelboxen auch richtig gefordert werden. Das automatische Kalibrierungssystem leistet meistens recht gute Arbeit, doch sollte man die Position der Boxen immer wieder ein bisschen verändern, bis man die wirklich optimale Einstellung für sich selbst gefunden hat. Dies benötigt das Schauen von einigen dutzend Stunden Spielfilm beziehungsweise das Zocken von zahlreichen Videospielen.

Bei unserem Test verwendeten wir einen Pioneer VSX-916. Um hier das richtige Gerät zu finden, empfehlen wir einschlägige Seiten zu diesem Thema wie zum Beispiel das Hifi-Forum (zum Hifi-Forum).



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Daniel Amstutz

 
Daniel Amstutz am 31 Jul 2006 @ 10:11
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