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The Dark Day: 2011 Reportage

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Vor eineinhalb Jahren setzte Sony Computer Entertainment Schweiz in Zusammenarbeit mit ABC Software buchstäblich neue Massstäbe für Events im Bereich der Videospielindustrie. Auf dem Dark Day 2009 wurden Spieljournalisten aus der ganzen Schweiz auf einen Höllentrip durch die Katakomben der stillgelegten Berner Gurtenbrauerei geschickt. Dieses Jahr doppelten Sony und ABC nach und wollten es am 18. Februar noch einmal wissen. Wir haben uns dem Horrortrip gestellt, um euch einen Eindruck vom Frühlings-Lineup der Publisher zu verschaffen. Ob Crysis 2 oder Yakuza 4, wir haben bereits einen Blick riskiert.

Auf dem Horrorhügel

Während auf dem letzten Dark Day für die anwesende Presse primär unterirdische Klaustrophobie angesagt war, führte uns dieser Event an die frische Luft. Gleich zu Beginn des Abends errichteten wir unser Basislager bei Bier und Würstchen in der Sternen Bar Bolligen. Bereits da gab es aber gewisse Anzeichen darauf, dass nicht der gesamte Abend dermassen entspannend verlaufen würde. Zusehends verschwanden nämlich immer mehr der anwesenden Journalisten und kehrten nicht mehr in die Bar zurück. Ominös! Als wir dann an der Reihe waren, wurde uns schon etwas mulmig zumute. Erst sollten wir uns in ein Klettergewand zwängen und dann wurden wir kurzerhand mit vier Kumpanen und gänzlich ohne Anweisungen in einen Minibus verfrachtet. Nächstes Ziel: Geristein - eine hügelige Ortschaft etwas oberhalb von Bolligen. Hier entliess uns unser Fahrer mit nichts als zwei Feuerzeugen bewaffnet in die Finsternis und machte sich dann ohne Wenn und Aber aus dem Staub.

The Dark Day Bild
Unsere kurze Verschnaufpause unter dem Sternenhimmel hielt allerdings nicht allzu lange an. Ein Frauenschrei aus dem Wald liess unsere Truppe zusammenzucken und offenbarte gleichzeitig den nächsten Wegpunkt - eine Burgruine an der Spitze des dicht bewaldeten Hügels, der sich vor uns erstreckte. Auf dem Weg dorthin lotste uns die gespenstische Erscheinung glücklicherweise mit weiteren Schreien in die richtige Richtung, bis wir uns schliesslich vor einer Steinwand wiederfanden, auf die das Gesicht eines uns wohlbekannten Vertreters von ABC-Software projiziert wurde. Eine erste Zwischensequenz also gewissermassen: Wenn es nach dem psychotisch lachenden Herrn ging, sollten die anwesenden Journalisten auf der folgenden Gruseltour nun die kollektive Strafe für sämtliche kritischen Artikel des vergangenen Jahres erhalten. *hust* Vollends gerecht wäre dies natürlich nur dann gewesen, wenn auch die Publisher für sämtliche Titel mit Wertung unter 6.0 den Horrorparcours hätten ablaufen müssen. Entschuldigung, das konnten wir uns jetzt nicht verkneifen!

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Ettore Trento

 
Ettore Trento am 27 Feb 2011 @ 12:01
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