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Ubidays 2008: Reportage

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Ubisoft lud auch 2008 wieder zu den Ubidays ein, und die Presse kam zuhauf. Auch GBase liess sich den Event natürlich nicht entgehen und entsandte einen Redakteur nach Paris. Für ihn war es gleich eine zweifache Premiere: Er nahm erstmals in einem Flugzeug Platz und zum ersten Mal an einer Presseveranstaltung im EU-Ausland teil. Seine Eindrücke zu Titeln wie Brothers in Arms 3, Far Cry 2, Rayman Raving Rabbids: TV Party und Tom Clancy's H.A.W.X., aber auch zur französischen Hauptstadt und dem Louvre, findet ihr auf den folgenden Seiten.

Mein erstes Mal

Eigentlich bin ich ein chronischer Langschläfer. Ohne meine acht oder neun Stunden Schlaf bin ich kaum zu gebrauchen. Entsprechend fiel es mir schwer, am Mittwoch Morgen zeitig aufzustehen, um Zug und Flieger nicht zu verpassen. Da ich mich in den vorigen Tagen schon ausreichend auf die Abreise vorbereitet hatte, stand ich letztlich früher auf, als es notwendig gewesen wäre. Egal, lieber zu früh als zu spät. Zugfahrt und Ankunft am Flughafen liefen problemlos. Doch dann kam ich mir zunächst sehr verloren vor. Die Haupthalle des Flughafen Düsseldorf ist gigantisch. Zumindest für jemanden, der vorher noch keinen Flughafen gesehen hat. Weil Hinweisschilder jedoch grosszügig verteilt und freundliche Service-Mitarbeiter weiterhalfen, ging es relativ zügig zum Ticket-Schalter, durch die Sicherheitskontrolle und schliesslich zum Air France-Flugzeug, ein Airbus 318.

Start und Landung seien das Schönste, hatten mir diverse Quellen versichert. Ich fand vor allem den Start grässlich. Dieses Gefühl, dass die Eingeweide ständig hoch- und heruntergedrückt werden, war besonders schlimm. Da war es erfreulich, dass das freundliche Bordpersonal später Getränke und Snacks verteilte, wobei ich mich vorerst von der festen Nahrung fernhielt und bei einem Glas Wasser blieb. Zum Glück hatte ich einen Fensterplatz und konnte so eine atemberaubende Aussicht über den Wolken geniessen. Die Landung war dann auch nur noch halb so schlimm. Am Charles-de-Gaulle-Flughafen in Paris wartete ich mit Kollegen anderer Online-Magazine über eine Stunde auf einen Ubisoft-Shuttle-Service, der uns zum Hotel bringen sollte.

Ubidays 2008 Bild
Atemberaubende Aussicht


Ich bestellte in einem Café eine Flasche Coca-Cola, 0.33 Liter, ohne auf den Preis zu achten. Mehr als 2 Euro konnte das kleine Getränk ja nicht kosten. Von wegen, satte 4.40 Euro musste ich am Ende auf den Tisch legen. Von da an war ich höchst skeptisch, was Paris und Warenpreise anging. Wer manch eine deutsche Grossstadt als teuer empfand, wurde in Frankreich eines Besseren belehrt. Diesel kostete während meines Aufenthalts rund 1.54 Euro pro Liter. Und für die normalen Getränkedosen in der Minibar des 4-Sterne-Hotelzimmers, so erfuhr ich erst auf meiner Rückreise, wollte das Hotel doch glatt 10 Euro pro Stück haben. Und es handelte sich nicht etwa um edlen Champagner, sondern um stinknormales Cola- und Mineralwasser-Gesöff. Kein Wunder also, dass ich mich möglichst an Verpflegungsangebote hielt, die von Ubisoft gesponsort wurden.

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Daniel Boll

 
Daniel Boll am 31 Mai 2008 @ 03:50
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