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Dishonored - Die Maske des Zorns: Vollständig enthüllt Special

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Vergangene Woche lud Publisher Bethesda Softworks die Spielezunft nach Frankfurt am Main ein, um einen kommenden Titel genauer vorzustellen. So geheimnisvoll die mysteriöse Freimaurerloge, in welcher man uns das Spiel präsentierte, so geheimnisvoll der vorgestellte Actiontitel. Mit Dishonored wollen die Arkane Studios nach Jahren der Abstinenz zeigen, dass sie es noch immer verstehen, erstklassige Spiele abzuliefern. Dazu hatte man vier Entwickler eigens eingeflogen, die uns eine aktuelle Alphaversion ausführlich präsentierten.

Assassin's Creed lässt grüssen

In den letzten Monaten haben die Entwickler zahlreiche Tage in London verbracht. Doch dort wollte man sich nicht auf der bisherigen Arbeit ausruhen, sondern man ging auf die Jagd nach typischen englischen Stereotypen. Zwar heisst die Stadt, die ihr in Dishonored erkunden werdet, nicht London, sondern Dunwall, doch nichtsdestoweniger lässt sich die fiktive Metropole schon auf den ersten Blick als typisch englisch klassifizieren. Dichter Nebel prägt das Bild der auf einer ringsum von Wasser umgebenden Stadt. Auch wenn in Dishonored bereits die Moderne Einzug gehalten hat und die Elektrizität entdeckt wurde - Steampunk im viktorianischen Stil des 17. beziehungsweise 18. Jahrhunderts lässt grüssen -, wirkt die Welt auf den zweiten Blick doch wiederum irgendwie seltsam vertraut. Wer nicht weiss, dass sich die Entwickler für eine fiktive Metropole entschieden haben, würde ohne Zweifel direkt auf London tippen.



Doch trotz des Fortschritts bekommen die Menschen in Dunwall ihre Probleme nicht in den Griff. Die Jahrhunderte haben ihre Spuren hinterlassen und die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinanderdriften lassen. Während sich wenige Reiche in private Clubs hoch über den verdreckten Strassenzügen zurückgezogen haben, fristet die einfache Bevölkerung ein jämmerliches Schattendasein. Eine Rattenplage verstärkt das Problem, Seuchen brechen aus. Um diesem Treiben Einhalt zu gebieten, werden die infizierten Menschen wie Schweine zusammengetrieben und anschliessend einfach niedergemäht. Auch unserem Alter Ego Corvo, einst Leibwache der Kaiserin, ergeht es nicht besser. Nach dem Ableben Ihrer Majestät werdet ihr unrechtmässig als Mörder gebrandmarkt und in ein dreckiges Verliess geworfen. Kurz vor eurem unrühmlichen Ableben hilft euch jedoch ein Unbekannter, der euch praktischerweise auch gleich mit übernatürlichen Fähigkeiten ausstattet, zu entkommen. Eurem Rachefeldzug steht nun nichts mehr im Wege.

Schon in Arx Fatalis oder Dark Messiah of Might and Magic, die beiden Projekte, an denen die Arkane Studios massgeblich in der Vergangenheit mitgewirkt haben, stand die Freiheit des Spielers im Vordergrund. So auch in Dishonored, welches euch, trotz einer geradlinigen Storyline, einen grossen spielerischen Freiraum gewährt. Anhand von zwei Missionen konnten uns die Entwickler die zahlreichen verschiedenen Möglichkeiten, die euch Dishonored für die Erreichung eurer Ziele bietet, beweisen. In der ersten Mission muss Assassine Corvo ein ziemlich freizügiges Badehaus betreten, um diversen Zielpersonen über den Jordan zu helfen. Hier stehen euch ganze acht verschiedene Wege zur Wahl, um ins Zielobjekt zu gelangen. Entweder erklimmt ihr als sportlicher Kletterer Mauervorsprünge und gelangt so über ein offen stehendes Fenster im obersten Stockwerk in das Gebäude hinein. Oder ihr wählt eurer Kämpfernatur entsprechend mit Pistole oder Säbel in der Hand den direkten Weg und entledigt euch aller Wachen am Haupteingang. Dies bleibt jedoch nicht ohne Folgen, ist euch doch dann gleich eine kleine Armee auf den Fersen. Gewiefte Assassinen nutzen jedoch Corvos Kräfte zum Vorteil und transformieren sich per Gedankenkontrolle in jedes beliebige, in der Nähe befindliche Lebewesen. So könnt ihr euch als Fisch oder Ratte getarnt an den Wachen vorbeischleichen und unbemerkt in das Anwesen eindringen.

Dishonored - Die Maske des Zorns
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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 26 Apr 2012 @ 18:16
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