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Guitar Hero Live: Special - Retrospektive

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Bombenerfolg

Mit 47 spielbaren Songs von Black Sabbath und Jimi Hendrix bis zu dazumal modernen Stücken von Franz Ferdinand und Sum 41 bot Guitar Hero eine für damalige Verhältnisse beeindruckende Setlist, auch wenn kein Lied im Original vorlag. Dafür gab es ordentliche Cover-Versionen, die genügend Platz für die eigene Interpretation des Spielers ließen.

Guitar Hero schlug ein wie eine Bombe, wurde ein Millionen-Seller und holte vor allem Casual-Spieler mit ins Boot. Es half, dass Guitar Hero in eine ähnliche Kerbe schlug, wie es SingStar ein Jahr zuvor bereits erfolgreich tat. Man könnte sogar zu der Vermutung kommen, dass Guitar Hero und SingStar eine Casual-Welle losgetreten haben, die den übermäßigen Erfolg der Wii erst möglich gemacht hat. So oder so kann man mit Fug und Recht behaupten, dass RedOctane und Harmonix hier auf eine Goldgrube gestoßen sind und zusätzliche Peripherie für Videospiele massentauglich gemacht haben.

Vom Erfolg überrascht, machte man sich bei RedOctane und Harmonix sofort an die Entwicklung des Nachfolgers, der bereits 2006, also ein Jahr später, für die PlayStation 2 und für die Xbox 360 erscheinen sollte. Die kurze Wartezeit machte bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich, welche Richtung die Serie einschlagen sollte. Guitar Hero II war zwar nicht signifikant besser als der Vorgänger, dafür aber deutlich erfolgreicher. Mit einer neuen Konsole und einer aufstrebenden Trendmarke im Rücken dürfte sich der Titel doppelt so oft verkauft haben wie noch der Serienbeginn. Es war klar, dass hier etwas Großes entsteht, und Activision, zu diesem Zeitpunkt lediglich Publisher der beiden Spiele, wollte mehr vom Kuchen abhaben.

Guitar Hero Live Bild
Guitar Hero II markierte den Einstand auf der Xbox 360

Guitar Hero Live
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Patrik Nordsiek am 23 Okt 2015 @ 15:18
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