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Researching Games BarCamp 2017: Eine Komplettlösung , warum Game Studies so toll sind

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Warum treffen sich über 50 Menschen aus aller Welt, um sich über Videospiele zu unterhalten? Und worüber sprechen sie eigentlich genau? Was sind Game Studies, und warum sollte das relevant sein? Und am allerwichtigsten: Warum gibt bei einem BarCamp keine Bar?

Researching Games BarCamp – Was ist das? Und warum ist es super?

Gamesfest, Making Games Festival, der Deutsche Computerspielpreis und vieles mehr: Vom 24. bis zum 30. April war eine Menge los in Berlin. Der Grund dafür? Die alljährliche internationale Gamesweek, während der EntwicklerInnen, Gaming-Researchers und eigentlich alle, die für das Thema Videospiele brennen, auf verschiedensten Events zusammenkommen, um zu präsentieren, zu diskutieren und natürlich zu spielen.

Während dieser Woche fand auch das Researching Games BarCamp statt. Hier kamen Menschen aus unterschiedlichsten Fachbereichen und Ländern zusammen, um zwei Tage lang über Themen zu diskutieren, die auf vielfältigste Weise mit dem Thema Videospiel verknüpft sind. Auch ich war dort und möchte von meinen Eindrücken und Erlebnissen berichten.

Darauf aufmerksam geworden bin ich durch Twitter. Neugierig und ohne die geringste Idee, was denn bitte schön ein "BarCamp" sein soll, bin ich auf die Researching-Games-Homepage gegangen und habe mir das einmal genauer angeschaut. Ein BarCamp unterscheidet sich insofern von anderen Tagungen, als dass es nicht wie üblich ausgewählte Personen gibt, die über bestimmte Themen referieren, sondern dass die Gäste selbst gleichzeitig ZuhörerInnen als auch ReferentInnen sind. Jede Person, die teilnimmt, muss also im Laufe der zwei Tage über ein selbst ausgewähltes Thema sprechen. Da ich selbst schon eine Bachelorarbeit über Sexismus in Videospielen geschrieben habe, stand der Entschluss kurzerhand fest: Ich nehme am Researching Games BarCamp teil. Also habe ich mich angemeldet, 35 € auf den Tisch gelegt, und schon war ich dabei. Das Event würde in einer Jugendherberge am Ostkreuz stattfinden, Unterkunft und Verpflegung eingeschlossen, super!

Researching Games BarCamp 2017 Bild

Die Wochen bis zum BarCamp überspringen wir einfach mal, denn abgesehen davon, dass ich ein paar Tage bevor es losging furchtbar aufgeregt war und ich mit meiner Präsentation ca. zwölf Stunden vor Abfahrt fertig war, gibt es nicht viel zu erzählen. Kurz nach 13 Uhr saß ich dann mit über 50 anderen Menschen zusammen in einem Tagungsraum und wurde von Florian Berger, einem der Mitbegründer, und dem Team begrüßt. Der Ablauf war eigentlich ganz simpel: Die Leute, die heute ihre Präsentationen halten wollen, stellen sich und ihr Thema kurz vor, dann werden die Vorträge auf sechs Slots verteilt, so dass immer drei Vorträge gleichzeitig laufen und das Ganze so lange arrangiert, bis jede/r – und ich zitiere – "gleichermaßen unzufrieden ist". Denn bei über 50 TeilnehmerInnen ist es natürlich klar, dass man sich nicht jeden Vortrag anhören kann. Sobald der organisatorische Kram erledigt war, ging es auch gleich los. 20 Minuten Vortragszeit, mit anschließend 15-minütiger Diskussion, danach zehn Minuten Pause, und dann geht's weiter – und das Ganze bis 19 Uhr. Am Ende gibt es dann noch die fünf Minuten langen Lightningtalks und nach einem gemeinsamen Abendbrot auch schon direkt weiter zum Amaze-Festival. Eine Party, die Bier, Musik, gute Gespräche und Indie-Games unter einem Dach vereint.

Researching Games BarCamp 2017
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Jakob Gustavs

 
Jakob Gustavs am 30 Mai 2017 @ 12:11
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