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Game of the Year: Special 2016

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Killing Floor 2


Manchmal muss ein Sequel gar nicht die totale Neuerfindung sein, um zu überzeugen. Mit Killing Floor 2 trudelte zum Ende des Jahres ein Nachfolger in die Redaktion ein, der wie sein Vorgänger wirkte. Nur besser und kohärenter. Der Zombie-Kooperativ-Shooter von Tripwire Interactive hat immerhin ganze eineinhalb Jahre in eine Early-Access-Phase investiert und diese, im Vergleich zu anderen Spielen, auch genutzt, um das Spiel zusammen mit den Spielern zu verbessern.

https://www.youtube.com/watch?v=m21ZkoO-ONo

Mit einem offensiveren Gameplay erzwingt man einen dynamischeren Spielverlauf, sodass die Deckung oftmals verlassen werden muss, damit man nicht überrannt wird. Da passt auch das detaillierte Goresystem in das Spiel. Die Möglichkeiten, einen Zed niederzustrecken, erscheinen endlos, das deutlich überzeichnete Blut verbreitet sich im ganzen Level. Das nimmt übertriebene und lächerliche Ausmaße an – und ist genau deshalb so unterhaltsam. Die Performance bleibt dabei aber – wenn man das Fluids-Feature außen vor lässt – trotz der Details und vielen Berechnungen stets stabil. Es überrascht, dass Killing Floor 2 noch auf der mittlerweile älteren Unreal-Engine 3 basiert. Für die entspannte, kooperative Katharsis ist Killing Floor 2 damit genau das Richtige.
"Zu cooler Metal-Mucke durch die Wellen schnetzeln – das ist damals wie heute geil." – Daniel Boll im GBase-Test

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Patrik Nordsiek am 23 Dez 2016 @ 10:39
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