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GBase: Weihnachtsguide Special 2008

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Final Fantasy Fables: Chocobo's Dungeon - von Patrik Nordsiek

Trotz Nintendo-Verfechterei gebe ich zu, dass die Rollenspielausbeute für die Wii relativ mickrig ausfällt. Abgesehen vom grandiosen, aber definitiv nicht durchgängig überzeugenden Opoona kam auch dieses Jahr wieder so gut wie nichts. Doch als sich das Jahr dem Ende zuneigte, konnte mich SuqareEnix noch mit Final Fantasy Fables: Chocobo's Dungeon versöhnen, und das gleich zwei Mal: Zum einen konnten sie mich überzeugen, dass es doch noch Spiele auf der Wii geben kann, die deren spezielle Funktionen praktisch, aber nicht zu zwanghaft nutzen, und zum anderen hat mich seit Final Fantasy 9 kein SquareEnix-Spiel mehr so packen können, wie Chocobo's Dungeon.

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Dabei kam direkt von Anfang an mehr Final Fantasy-Feeling auf, als beim offiziellen zehnten und zwölften Teil zusammen. Das Spinoff konnte mich direkt packen und in seinen Bann ziehen, das Storytelling war gerade zu Beginn phänomenal. Zugegeben, es sind viele Referenzen integriert, die nur Final Fantasy-Veteranen verstehen können und die auch nur eben jene Spielergruppe begeistern. Doch auch Neulinge können sich aufgrund des zugänglichen, aber nicht zu simplen Spielprinzips schnell zurechtfinden.

Dazu kommen liebevoll designte Settings und einige sehr coole Charaktere. Leider ist Chocobo's Dungeon nicht komplex genug, um mit Rollenspielgrössen mithalten zu können. Doch besonders für die Weihnachtsfeiertage ist der Ableger ideal. Besser als der eher enttäuschende zwölfte Final Fantasy-Teil ist der Wii-Titel meiner Meinung nach allemal. Und wer von den gelben Vogelviechern nicht genug bekommt, kann sich gleich Chocobo Tales für den Nintendo DS anschaffen, was ebenfalls leicht zugänglich, aber keinesfalls simpel ist.

Geeignet für:

Kinder, Freunde, Final Fantasy-Fans

Voraussetzungen:

Wii

Preis:

knapp 40 Euro / 60 Franken

Ninja Town - von Wille Zante

Online gibt es Tower-Defense-Spiele wie Sand am Meer, aber offline kaum, zumindest nicht für den DS von Nintendo. Manch einer wird wohl das Problem kennen, dass der Nachwuchs oder Ehepartner den heimischen PC für eingangs erwähnte Flash-Spielchen entdeckt. Diese Sucht lässt sich dann schwerlich bekämpfen, ausser man greift zu Ersatzdrogen in Form von Ninja Town. Hier geht es in quietschbunter Optik den Teufelchen an den Kragen, welche das friedliche Ninja Town überfallen wollen.

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Der Name ist Programm, und das wortwörtlich: alles ist hier Ninja. Vom Ninja-Bürgermeister über Ninja-Berater bis hin zu Ninja-Hundehaufen wird hier ein Arsenal des Schwachsinns aufgefahren, das seinesgleichen sucht. Warum ein Gegner so stark und vor allem so böse ist? Das liegt klar an seiner schweren Kindheit. Es stürmen gerade zu viele Gegner herein? Ganz einfach, man setze nur schnell einen Berater-Ninja samt Ninja-Schautafeln im Feld ab und schon sind die Teufelchen abgelenkt und lassen sich vernichten.

Doch von der knuddeligen Oberfläche sollte man sich nicht einlullen lassen: Im Kern ist Ninja Town ein reinrassiges Strategiespiel. Die abgedrehte und witzig präsentierte Story um die Sicherstellung der Keksproduktion von Ninja Town stellt ein wuchtiges Sahnehäubchen dar. Ins Spielprinzip selber wird man nach und nach eingeführt, die Lernkurve ist also nicht allzu steil. Ideal, um zwischendurch ein paar Runden zu daddeln oder das Spiel am Heiligabend zur Ablenkung des Nachwuchses einzusetzen.

Geeignet für:

Jung und Alt, Ninjas

Voraussetzungen:

Nintendo DS

Preis:

knapp 40 Euro / 60 Franken

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Jan Gieseler am 07 Dez 2008 @ 20:47
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