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GBase: Weihnachtsguide Special 2008

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Raizer Krait - von Daniel Boll

Nachdem ich meine Logitech MX 510 nach gut vier Jahren ausmusterte - oder vielmehr an meinen Zweitrechner verfrachtete -, musste eine neue Maus her. Meine Zielsetzung war klar: möglichst wenig Tasten, gute Ergonomie und präzise Bedienung. Zunächst schaute ich mich natürlich im Logitech-Angebot um, doch konnte mich keines der Modelle richtig begeistern. Entweder zu überladen oder zu teuer, teils auch beides. Mein Favorit stand nach etwas Recherche aber dann doch schnell fest: die Razer Krait. Mit drei Tasten ausgestattet und dann auch noch in einem Preisbereich, der deutlich unter 30 Euro liegt. Da musste ich nicht lange überlegen.

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Der erste Praxistest zu Hause verlief dann auch entsprechend zufriedenstellend. Ein handliches, verflucht flinkes und präzises Teil ist die Krait. Hätte nicht gedacht, dass ich im Vergleich zur MX 510 noch einen signifikanten Unterschied wahrnehmen würde. Treiberseitig gibt es auch keinerlei Probleme. Keine Selbstverständlichkeit für einen 64-Bit-Windows-Nutzer. Zwar gibt es für die meisten Hardware-Komponenten mittlerweile passende Treiber, doch funktionieren längst nicht alle mit 4 GB oder mehr Arbeitsspeicher stabil.

Übrigens verwende ich ebenfalls seit rund vier Jahren die exactMat aus dem Hause Razer. Ein Aluminium-Mauspad, das nahezu unverwüstlich scheint. Jedenfalls gibt es bis dato noch keine nennenswerten Gebrauchsspuren zu verzeichnen. Das schwarze Metallpad ist beidseitig nutzbar: eine raue und eine glatte Oberfläche. Je nach Maussensiblität ist eine der Seiten zu bevorzugen. Erfreulicherweise liegt die exactMat mittlerweile im selben Preisbereich wie die Krait. Klare Kaufempfehlung für diejenigen, die lange was vom Mauspad haben wollen.

Für rund 50 Euro kann ich euch das dynamische Duo wärmstens ans Herz legen. Probleme könnte es lediglich mit schwieligen Bauarbeiterhänden geben, in denen die Krait zu verschwinden droht. Auch dürfte das geringe Gewicht der Maus nicht jedem gefallen. Wer aber wie ich zig Millionen Extratasten als störend empfindet und auf der Suche nach einem neuen Nager ist, sollte zumindest im Laden seines Vertrauens einmal Probe steuern.

Geeignet für:

Liebhaber unkomplizierter Nagetiere ;-)

Voraussetzungen:

PC mit USB-Anschluss

Preis:

jeweils rund 25 Euro / 40 Franken

Rayman Raving Rabbids TV Party - von Wille Zante

Auf der Wii gibt sind Partyspiele sehr verbreitet und beliebt, und der neueste Teil der Rabbids-Serie macht das sogar zum Titelthema. Gemeinsames Golfspielen, Tennisturniere, Gebowle und ähnlich harmloses Herumgehopse vor der Flimmerkiste war gestern. Heute gilt es, bescheuerten Hasen und bescheuerten Familienmitgliedern eins auszuwischen, und zwar mit Rayman Raving Rabbids TV Party! Vorausgesetzt, eine Wii und mindestens zwei Wiimotes samt Nunchucks sind vorhanden. Alleine macht das Ganze zwar auch Spass, aber bei Weitem nicht so viel wie zu viert.

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Wie jede andere Minispielsammlung ist auch TV Party darauf ausgelegt, gemeinsam und vor allem gegeneinander gespielt zu werden. Wenn man sich um die Wette auf der Morgentoilette fertigmacht, kann das schon mal etwas zweideutig sein. Kitzelt man den Gegner vor der Glotze nämlich ganz real, dann gehen dem schon mal ein paar Punkte durch die Lappen. Und richtig gelesen, eines der Spiele hat Zähneputzen, Deo versprühen und Rasieren zum Thema. Ansonsten werden eisige Abhänge auf Gnus abgefahren, Bayern in Lederhosen mit dem Pümpel abgeschossen und Musikinstrumente malträtiert.

Einzig für Leute, die nicht auf absurden, überdrehten Comic-Humor abfahren, könnte das Spiel ungeeignet sein. Kinder und Teenager sind also die idealen Geschenkopfer. Aber auch den Lärmpegel gilt es zu beachten: Wenn die liebe Verwandtschaft nach der Bescherung noch bis tief in die Nacht zockt, leidet schon einmal die Nachtruhe derjenigen, die schlafen wollen. Ansonsten ist TV Party auch mit Voraussicht auf Silvester eine gute Investition.

Geeignet für:

Kinder, Teenager und Liebhaber abgedrehten Humors

Voraussetzungen:

Wii mit möglichst mehr als zwei Wiimotes samt Nunchucks

Preis:

rund 45 Euro / 88 Franken

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Jan Gieseler am 07 Dez 2008 @ 20:47
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