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Logitech: G533 Hardware Test

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In den Standardeinstellungen hat das G533 einen sehr tiefenlastigen Ton, der beeindruckende Bässe zeichnet, was für Spiele und Filme sicherlich eine gut geeignete Verteilung ist. Für den Musikgenuss wirken die tiefen Gefilde allerdings etwas zu prominent und verzerren so die Mischung. Auch hier hilft die Logitech Gaming Software aus, über die ihr mehrere Equalizer-Voreinstellungen laden oder einfach eine eigene Frequenzverteilung vornehmen könnt. Darüber hinaus könnt ihr hier auch den Surround-Sound deaktivieren, was sich gerade bei Musik oder Podcast-Material anbietet. Abgesehen von der Equalizer-Einstellung geben die Hörer einen transparenten und druckvollen Klang wieder, der angenehm laut und warm durch die Muscheln kommt.

Weniger voll als der Klang wirken dagegen die Schaumstoffmuscheln der Kopfhörer. Insbesondere an den Rändern wurde zu kantig genäht, was in Kombination mit dem verhältnismäßig harten Schaumstoff zu einer kratzigen Angelegenheit wird. Gegebenenfalls weicht der Schaumstoff nach längerem Tragen etwas auf, doch gerade zu Beginn wirkt die kratzige Oberfläche bei längeren Sessions etwas irritierend. Dafür ist das gesamte Gerät mit 350 Gramm verhältnismäßig leicht für einen Funk-Kopfhörer.

Logitech Bild
Ebenfalls auf der schwachen Seite ist das verbaute Mikrofon. Zwar lässt sich die Übertragung wie bei anderen Headsets stoppen, indem man den Bügel hochklappt, und die integrierten Filter zur Verminderung von Popp- und Atmungsgeräuschen machen einen guten Job. Doch auf der anderen Seite wirkt der Ton insgesamt etwas matschig und der Stimme fehlt es oft an Klarheit, was bei hektischen Spielsituation dazu führen kann, dass die Nachricht im Eifer des Gefechts nicht vernünftig verstanden werden kann.

Gute Akkulaufzeit, nervige Software

Um auch kabellos Töne zu erzeugen, ist im Logitech G533 ein Akku verbaut, mit dem man offiziell 15 Stunden lang spielen kann, bis man wieder zur USB-Steckdose laufen muss. Die Herstellerangaben können wir bestätigen, sodass auch bei längeren Sessions nicht nach dem mitgelieferten USB-Kabel gesucht werden muss. Dazu hilft die genaue Information in der Logitech Gaming Software, die neben dem Akkustand auch eine Schätzung über die noch zu verbleibende Zeit anzeigt. Auch hier gibt Logitech eine akkurate Angabe wieder. Nach einer kurzen Zeit ohne Ton geht das Headset selbstständig schlafen, um die Akkulaufzeit zu maximieren. Leider wacht der Kopfhörer aber nicht mehr eigenständig auf und muss durch einen manuellen Eingriff am Lautstärkerädchen oder am Netzschalter aus dem Nickerchen gezwungen werden.

Dennoch ist es nervig, dass viele Optionen lediglich über die Software gelöst werden können, da diese in ihrer aktuellen Fassung problematisch sein kann. So weckte sie unsere Rechner immer wieder und unregelmäßig aus dem Connected Standby auf. Auch skaliert das Programm noch gar nicht auf hochaufgelösten Monitoren, beziehungsweise nicht richtig in einem Setup mit Monitoren mit gemischten dpi-Einstellungen. Hier muss Logitech dringend noch nachbessern.

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Patrik Nordsiek am 16 Mrz 2017 @ 16:31
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