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Nintendo: Special - gamescom-Line-up 2015

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Super Mario Maker

Vom Mario Maker zum Super Mario Maker: Neben einem Namenswechsel scheinen sowohl Nintendo als auch die Fanlager langsam zu realisieren, was der Standalone-Level-Editor für ein Potenzial besitzt. Hier könnt ihr selbst Hand anlegen und Levels in klassischer 2D-Mario-Manier bauen. Dabei lässt sich Nintendo nicht lumpen und packt jede Menge Inhalte und Möglichkeiten in das Paket: Selbstlaufende Kamera, unterirdische Levelabschnitte, Unterwassersegmente sowie viele weitere Objekte, die man platzieren kann. Interessanterweise ist es auch möglich, diverse Objekte miteinander zu kombinieren, die auf den ersten Blick sinnbefreit wirken: Flügel auf eine Kanone? Kein Problem! Eine Schildkröte in einem Koopa Clown Car? Auch möglich! Dadurch können ungewöhnliche und unerwartete Kombinationen entstehen, die den Rahmen eines normalen Super-Mario-Spiels wahrscheinlich sprengen würden.
Darüber hinaus ist es möglich, den grafischen Stil jederzeit zu wechseln. Dazu stehen die Stile von Super Mario Bros. 1 und 3, Super Mario World sowie von der New-Super-Mario-Bros.-Serie zur Verfügung. Dabei verändert sich allerdings nicht nur die Präsentation, sondern auch Teile der Gameplay-Mechaniken. So ist es beispielsweise erst in den neueren Spielen möglich, sich an Wänden festzuhalten und von dort aus noch mal abzuspringen. Um aber wenigstens alle Elemente in allen Stilrichtungen nutzen zu können, wurden neuere Objekte auch rückportiert. So sehen wir völlig neue Sprites im originalen Mario-Stil für Zauberer oder Shy Guys.

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Super Mario Maker fordert den Level-Designer in euch

Super Mario Maker bietet ein fast unerschöpfliches Potenzial für jede Menge Spass und wird von Nintendo mit einer grossen Menge vorgefertigter Levels ausgeliefert, sodass auch weniger kreative Köpfe von Anfang an mit dem riesigen Baukasten Spass haben können. Das Spiel wird noch im September erscheinen.

Mario Tennis: Ultra Smash

Neben den Schwergewichten vergisst Nintendo für dieses Jahr auch die Partyspieler nicht und bietet Ende des Jahres mit Mario Tennis: Ultra Smash einen kleinen Arcade-Sporttitel für die Wii U an. Das Spiel kann mit einer typischen bonbonbunten Grafik punkten, die in flüssiger HD-Optik über den Schirm flimmert. Dass es Nintendo dabei nicht gerade ernst meint mit dem Tennissport, wird schnell offensichtlich: Das Tempo ist nicht nur recht hoch, es fliegen zwischendurch auch mal Megapilze auf den Rasen, die die Figuren zu Riesen anwachsen lassen. Das verändert natürlich die Balance eines jeden Spiels, auch wenn es nicht unmöglich ist, gegen solch angewachsene Kontrahenten auch einen Punkt zu landen. Darüber hinaus gibt es diverse Schlagtechniken wie hohe Bälle, Lobs und den neuen Ultra Smash, der eine Möglichkeit darstellt, hohe Bälle möglichst effektiv zurückzuschlagen. Für extrem hohe Bälle gibt es eine neue Sprungtechnik, sodass Mario Tennis: Ultra Smash alles in allem rund und ausbalanciert wirkt. Etwas schade ist, dass die Wiimote-Controller zwar unterstützt werden, allerdings mit ihren Eigenarten zu wenig in das Spiel integriert wirken. Hier ist EA Sports' Grand Slam Tennis noch immer die Referenz.

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Mario Tennis: Ultra Smash bietet schnelle, actionreiche Tennis-Partien

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Patrik Nordsiek am 27 Aug 2015 @ 17:27
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