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Nokia: Lumia 1020 Hardware Test

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Foto-Apps en gros

Nokia zeigt sich sichtlich bemüht, die Windows-Phone-Standardprogramme durch eigene Apps aufzupeppen, wodurch man sich von der Konkurrenz deutlich abzuheben versucht - und dies mit Erfolg. Neben der üblichen Karten-App namens HERE Maps findet ihr auch HERE Drive+ vorinstalliert. Mit dieser Navigationssoftware könnt ihr euch weltweit navigieren lassen. Das Herunterladen der Strassenkarten ist dabei kostenlos, zudem werden die einzelnen Ländern stets aktuell gehalten. Eine feine Sache, da ansonsten der Windows-Phone-Store noch immer nur wenige Alternativen anbietet. Ebenfalls durch Nokia und Microsoft vorinstalliert ist die Data-Sense-Funktion, mit welcher ihr unterwegs euer Datenkontingent schonen können. So lässt sich auf einen Blick nachverfolgen, wie viele mobile Daten ihr bereits übertragen habt. Zudem könnt ihr ein Maximallimit festlegen, wenn euer Handytarif nur eine bestimmte Datenmenge pro Monat zulässt. Auf Wunsch kann der Data-Sense-Dienst auch Websites, die ihr mit dem mobilen Internet Explorer aufruft, komprimieren, sodass ihr nochmals Datenvolumen einsparen könnt.

Herzstück des Lumia 1020 ist natürlich die Kamera, für die das Gerät auch gleich unterschiedliche Programme bereit hält. Wie eingangs erwähnt verfügt das Spitzenmodell über eine 41-Megapixel-Kamera. Das Objektiv stammt dabei von der renommierten Firma Carl Zeiss, die im Optiksektor schon seit Jahrzehnten federführend ist. Neben einem Xenon-Blitz kommt auch ein Bildstabilisator zum Einsatz, der im eingeschalteten Zustand - dieser funktioniert sowohl bei der Aufnahme von Fotos als auch bei Videos - durch ein leichtes Summen hörbar ist. Ein Autofokus ist hierbei schon selbstverständlich. Die Aufnahme erfolgt entweder über eine Berührung des Touchscreens oder aber über die seitlich am Gehäuse angebrachte Kamerataste. Diese funktioniert wie eine normale Kamera. Sprich: Etwas Drücken führt zu einer Fokussierung des Motivs durch den Autofokus und durch das komplette Durchdrücken der Taste wird der Bildauslöser letztendlich aktiviert. Noch eleganter wirkt der ebenfalls separat erhältliche "Camera Grip" - eine Art Schutzcover -, der das Lumia 1020 einer Spiegelreflexkamera ähneln lässt. Der Vorteil dieses Zubehörteils ist einerseits die Möglichkeit, ein Stativ anzuschrauben, andererseits ein integrierter Akku, welcher mit seinen 1020 mAh dem Lumia noch einen kleinen, zusätzlichen Ausdauerschub verleiht. Zwar wird das Lumia 1020 durch die Kamerahülle etwas dicker, dafür liegt es bei Bildaufnahmen nochmals deutlich besser in der Hand, was im Endeffekt zu höherwertigen Fotos führt.

Nokia Bild
Die Qualität der geschossenen Bilder im Automatikmodus lässt dabei nahezu keine Wünsche offen und ist zweifelsohne für ein Smartphone erhaben. Wer mag, kann auch allerhand Einstellungen wie etwa den Weissabgleich oder die Verschlusszeit manuell verändern. Zwar werden die Bilder mit der Anwendung Nokia Pro Cam - technisch bedingt - nicht in voller Auflösung geschossen, die 38 Megapixel im 4:3-Format sowie die 34 Megapixel im 16:9-Format suchen jedoch immer noch ihresgleichen. Eine hohe Natürlichkeit und Schärfe zeichnen die geschossenen Bilder aus, selbst Aufnahmen bei sehr ungünstigen Lichtverhältnissen gelingen fast immer. Gleichzeitig legt die App übrigens auch bei beiden Seitenverhältnissen ein zweites Bild mit 5 Megapixel an. Dieses ist deutlich schlanker und kann somit schneller über soziale Netzwerke oder per E-Mail versendet werden. Die Videoaufnahmen erfolgen in einer Auflösung von 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Audioaufnahme erfolgt dabei in Stereo. Im Zusammenspiel mit dem Bildstabilisator gelingen euch so hervorragende Aufnahmen, die derzeit kaum auf dem Handymarkt zu überbieten sind. Weitere vorinstallierte Foto-Apps können zwar nicht auf die extrem hoch aufgelösten Bilder zurückgreifen und arbeiten allesamt mit den 5-Megapixel-Aufnahmen, trotzdem halten sie noch eine ganze Menge an interessanten und lustigen Effekten bereit, um beispielsweise störende Bildelemente zu entfernen oder aber Objekte besonders in den Vordergrund zu stellen.

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Alexander Boedeker am 20 Jan 2014 @ 09:01
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