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Ubisoft: XMAS-2016-Event Special

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Watch_Dogs 2

Bevor es an eine Anspielkonsole von Watch_Dogs 2 ging, fand erst einmal eine Kurzpräsentation statt, in welcher alle Anwesenden eine kleine Einführung in die grundlegenden Spielmechaniken des Titels bekamen. Danach durfte die Theorie dann entweder im freien Spiel oder wahlweise auch im Rahmen einer Story-Mission in die Tat umgesetzt werden. So legten wir Hand an den neuen Protagonisten Marcus Holloway und trieben uns ein wenig im virtuellen San Francisco rum, welches natürlich mit ctOS 2.0 vollvernetzt ist und uns somit eine entsprechende Spielwiese zur Verfügung stellt.

Der Einführung sei Dank, fanden wir uns schnell in die zugrundeliegenden Spielmechaniken ein und begannen auch sofort, Marcus' Fähigkeiten auszuprobieren. Zuerst bewegten wir uns frei durch die Straßen und lasen via Knopfdruck fremde Chatverläufe mit, irritierten Passanten, indem wir ihre Smartphones klingeln ließen, oder stifteten gar Verkehrschaos mithilfe gehackter herrenloser Autos. Auch neu ist die Möglichkeit, mit Nicht-Spieler-Charakteren über Gesten zu kommunizieren. So konnten wir uns beispielsweise auf die Wiese stellen und Marcus ausgiebig tanzen lassen und damit für erstaunte oder belustigte Reaktionen bei Passanten sorgen oder aber auch aggressive Personen beschwichtigen, wenn wir uns zum Beispiel zu sehr einem Sperrgebiet näherten.

Ubisoft Bild
Abseits dieser netten Spielerei probierten wir Marcus' eigentliches Spielzeug im Rahmen einer Storymission aus. Unsere Aufgabe war es, einen Transporter aus einer bewachten Sperrzone zu kapern und zum Auftraggeber zu bringen. Wie wir das anstellten, war dabei völlig uns überlassen. So probierten wir uns aus und entdeckten zahlreiche Möglichkeiten, unser Vorhaben umzusetzen. Die offensichtlichste Option wäre, mit gezogener Waffe das Areal zu stürmen und sich den Transporter zu schnappen. Wir bevorzugten jedoch eine geschicktere Variante und spähten das Areal erst einmal mit unserer mobilen Flugdrohne aus.

Anschließend nutzten wir unseren zweiten elektronischen Begleiter: den Jumper. Dieses kleine fernsteuerbare Gefährt kann Areale erreichen, in die wir selbst oder unser Quadrocopter mitunter nicht gelangen. Mit ihm näherten wir uns ungesehen den Türsteuerungen und hackten sie, sodass sie nicht mehr verschlossen waren. Dann nahmen wir uns das Handy eines Wachmannes vor und lösten per Fremdzugriff einen Polizeieinsatz aus, der kurze Zeit später für reichlich Furore sorgte. Zuletzt hackten wir uns in den Transporter und navigierten ihn zwar ungelenk und unpräzise, aber dafür aus sicherer Entfernung durch das geöffnete Tor. In dem Chaos, welches wir gestiftet hatten, war es uns dann ein Einfaches, in das Fahrzeug zu steigen und mit dem gestohlenen Wagen im Verkehr San Franciscos unterzutauchen.

Ersteindruck: Ich habe den ersten Watch_Dogs-Teil nicht gespielt und kann daher nicht einschätzen, was Watch_Dogs 2 im Vergleich zum Vorgänger besser oder schlechter macht. Aber während meiner Anspielsession war ich über die zahlreichen Möglichkeiten, die sich mir bei der Aufgabenbewältigung boten, erstaunt und erfreut. Mir machte es großen Spaß, mich auszuprobieren, und auch lange nach meiner eigenen Spielzeit, schaute ich anderen Spielern über die Schulter und beobachtete interessiert, wie diese sich im Spiel verhielten und welche Möglichkeiten und Strategien sie nutzen. Wenn Ubisoft zu verhindern weiß, dass das Missionsdesign auf Dauer eintönig wird und die Story durchgehend spannend ist, dann erwartet uns hier vermutlich ein ziemlich heißes Eisen.

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Jessica Rehse am 31 Okt 2016 @ 22:38
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