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Ubisoft: XMAS-2016-Event Special

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Star Trek: Bridge Crew, Eagle Flight, TrackMania Turbo

Mit besonderem Interesse begaben wir uns in die VR-Ecke, wo sogleich Star Trek: Bridge Crew unsere volle Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Bei diesem Titel sahen wir erstmals Handsensoren in Kombination mit der Oculus Rift im Einsatz. Wir beobachteten die spielenden Kollegen, wie sie unter Leitung eines Entwicklers, der die Rolle des Schiffkapitäns einnahm, gemeinsam verschiedene Aufgaben lösten. Die drei anderen besetzten dabei noch die Rollen des Schiffsingenieurs, des Steuermanns und des Waffenoffiziers. Jeder übernahm im Spiel eine dieser Positionen, und mithilfe der Oculus Rift platzierte sich jeder virtuell an seine Steuerkonsole. Über die Handsensoren konnte eine Bedienung eben dieser simuliert werden.

Nun wurden die Spieler vor verschiedene Aufgaben gestellt, die allesamt vom Schiffskapitän koordiniert werden mussten. Im Rahmen dessen mussten die verschiedenen Parteien im permanenten Dialog ihre Handlungen miteinander abstimmen. So beobachteten wir zum Beispiel Ausweichmanöver vor herannahenden Asteroidenfeldern und die Rettung von Zivilisten unter feindlichem Beschuss. Die Schiffsenergie reichte nicht, damit alle Parteien ihre Handlungen ausführen konnten, sodass diese gut aufeinander abgestimmt werden mussten, um erfolgreich zu sein.

Ubisoft Bild
Auch Eagle Flight konnte uns in seinen Bann ziehen. Wir schlüpften abermals mithilfe der Oculus Rift in die Rolle eines titelgebenden Adlers, der seine Kreise über ein verlassenes und von der Natur erobertes Paris zieht. Das Spielprinzip war dabei simpel, aber nicht minder verzaubernd. Mithilfe einfacher Kopfbewegungen steuerten wir aus der Ego-Perspektive das virtuelle Federtier und bewegten uns entweder nach Gutdünken durch das wunderschön modellierte Paris, folgten im Rahmen von Missionen gesetzten Markierungen oder kämpften im Mehrspielermodus um die Vorherrschaft über einen Hasen. Dem Titel ist es dabei durch die Ego-Perspektive und die geradlinige Darstellung des Gesehenen recht gut gelungen, der sogenannten "Simulation Sickness" – also auftretender Übelkeit, wenn dem Gesehenen keine passenden Körperbewegungen folgen – vorzubeugen.

Bei TrackMania Turbo können wir das leider nicht behaupten. Das Rennspiel hat mittels Patch einen VR-Modus nachgereicht bekommen, sodass die Strecken nun auch mit einer VR-Brille auf der Nase absolviert werden können. Aufgrund der heftigen und schnellen spielinternen Bewegungen, die der still sitzende Körper auf dem Stuhl nicht wahrnimmt, war es uns leider nicht möglich, mehr als zwei Strecken zu fahren, bevor uns die eben beschriebene Übelkeit zum Spielabbruch zwang.

Ersteindruck: Star Trek: Bridge Crew sowie Eagle Flight waren meine absoluten Favoriten auf dem Event und haben mir vor allem richtig Lust auf VR gemacht. Denn entgegen dem hektischen TrackMania Turbo haben diese beiden Titel bewiesen, dass man mit durchdachtem Spielprinzip und sinnvoller Umsetzung ein wunderbar immersives Spielgefühl erzeugen kann. Und es handelt sich jeweils um Starttitel, wohlgemerkt! Ich bin sehr gespannt, was in Zukunft mithilfe einer VR-Brille noch alles möglich sein wird. Die ersten Gehversuche sind in meinen Augen schon einmal sehr vielversprechend.

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Jessica Rehse am 31 Okt 2016 @ 22:38
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